Fußball-Kreisliga A...
Langenholthausen kann bei Sieg im Spitzenspiel den Meistersekt kaltstellen
18.03.2010 | 18:49 Uhr 2010-03-18T18:49:00+0100Balve. Das ist richtig was drin! Die Fußball-Kreisliga A Arnsberg geht in ihren 21. Spieltag, und in der Titelfrage kann der TuS Langenholthausen am Sonntag schon eine Vorentscheidung herbeiführen.
Denn bei einem Sieg im Topspiel gegen TuRa Freienohl würde die Droste-Elf ihren Vorsprung auf acht Punkte ausbauen.
„Das ist unser Ziel”, verdeutlicht Mario Droste, Coach des TuS Langenholthausen. Er ist sich darüber im Klaren, dass der Druck in erster Linie bei den Garbe-Schützlingen liegt. „Freienohl muss gewinnen, wir könnten auch mit einem Punkt leben.” Droste Der gibt daher in erster Linie vor, taktisch diszipliniert zu agieren und vor allem im Spiel gegen den Ball effektiv zu arbeiten. „Wir haben mit nur 14 Gegentreffern in 18 Spielen defensiv eine starke Quote. Das war bislang die Basis für unsere Platzierung”, so der Coach. Die Gäste gelten als kompakte Einheit, die offensiv mit Akteuren wie Müller, Werner und Garbe überdurchschnittlich besetzt ist. Dennoch ist Mario Droste guter Dinge: „Wir haben genug Qualität, um diese Partie zu gewinnen.”
Dran bleiben heißt das Motto beim Lokalrivalen SG Balve/Garbeck vor dem Gastspiel in Küntrop. Die Otte-Elf war selber über weite Strecken der Hinrunde im Titelkampf beteiligt, verlor aber kurz vor der Winterpause den Anschluss. Dennoch verfügen die Neuenrader Vorortler vor allem offensiv über jede Menge Qualität. Skora, Lategano oder de Luca sind brandgefährliche Stürmer, die Balve zwingend ausschalten muss. Schon im Hinspiel entführte Küntrop alle Zähler vom Krumpaul. „Die waren damals effektiver, das soll diesmal umgekehrt laufen”, sagt Spielertrainer Sascha Wegener. Und Partner Alex Braun ergänzt: „Küntrop ist hinten anfälliger als wir, unser Ziel ist weiterhin Rang zwei — deshalb müssen wir dort gewinnen.”
Effektivität ist auch beim SuS Beckum das Stichwort. Denn mit einem Sieg über Schlusslicht SV Affeln könnten die Tsamatos-Kicker einen Riesenschritt Richtung Ligaerhalt machen. Doch Vorsicht ist geboten. Nicht zuletzt, weil die Stummel-Kicker im Winter kräftig aufgerüstet und mit Spielertrainer Werlein (Dröschede), Minker (FSV Werdohl), Müller und Könnecke (beide TuS Sundern) viel Qualität dazugewonnen haben. „Affeln ist stärker, als es der Tabellenplatz aussagt — das wird eine harte Nuss”, sagt Co-Trainer Oliver Freiburg. Um diese zu knacken, soll unbedingt der Heimvorteil ausgenutzt werden. „Die Begegnung wird auf unserem Rasen stattfinden”, so Freiburg.
Im Tabellenkeller wird die Luft für TuS Langenholthausen II immer dünner. Im Heimspiel gegen Voßwinkel sind daher drei Punkte fest eingeplant, um den Rückstand zum rettenden Ufer von aktuell vier Zählern nicht noch größer werden zu lassen. „Die Tuchfühlung zu den Nichtabstiegsplätzen darf nicht verloren gehen, daher muss gepunktet werden”, sagt Coach Roman Reichel. Dass es für den Gast um praktisch nichts mehr geht, kann ein Vorteil sein. „Andererseits kann Voßwinkel im Gegensatz zu uns auch ohne jeden Druck auflaufen”, weiß Roman Reichel.
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