Droste: Wir müssen jetzt Iserlohns Coup ausbaden
02.12.2011 | 17:45 Uhr 2011-12-02T17:45:00+0100
Balve.Mario Droste hat derzeit ein großes Problem. „Einige Leute glauben, dass sie ihre Stammplätze sicher haben“, sagt der Trainer des Fußball-Bezirksligisten TuS Langenholthausen und moniert das Engagement bei den Übungseinheiten am Düsterloh.
„Es wird deshalb personelle Veränderungen geben“, kündigt der Coach mit Blick auf den Hinrundenausklang bei Spitzenreiter FC Lennestadt (Sonntag, 14.30 Uhr, Hensel-Stadion) an, dass er die endgültige Aufstellung erst kurzfristig festlegen wird. Droste überlegt zudem, ob er wieder zu einer defensiveren Grundordnung zurückkehrt. „Vielleicht spielen wir mit zwei Sechsern und einer zusätzlichen Absicherung – nur so überstehen wir diese schwere Partie ohne großen Schaden.“
Droste spricht mit großem Respekt von den Gastgebern, die sich zuletzt aber bei Kellerkind TuS Iserlohn mit 1:2 blamierten. „Das werden wir jetzt ausbaden müssen“, erwartet der TuS-Coach einen Liga-Primus, dessen Akteure bis in die Haarspitzen motiviert sind und von Beginn an Druck machen. „Darauf sind wir vorbereitet – ich bin gespannt, was für uns möglich ist.“
Dass der Langenholthause-ner mit Zählbarem liebäugelt, verhehlt er nicht. „Wenn wir einen Punkt holen, wäre das schon ein großer Erfolg. Eventuell gelingt ja sogar ein Sieg“, denkt Droste auch die Situation der eigenen Mannschaft in der Staffel 7. „Wir stehen nur zwei Punkte über einem potenziellen Abstiegsplatz, diesen Vorsprung müssen wir vorerst zumindest halten.“
Konkrete Ziele, die nur dann erreicht werden können, wenn bei den Düsterloh-Kickern auch die Einstellung stimmt. Aber Mario Droste erkannte in dieser Hinsicht zuletzt ja einige Defizite.
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