Droste fordert: Gegen Affeln Topleistung von allen Akteuren
21.10.2010 | 17:20 Uhr 2010-10-21T17:20:00+0200Balve.Es wird heiß in der Fußball-Kreisliga A Arnsberg, obwohl es draußen kälter wird! Das Balver Trio steht vor Richtung weisenden Wochen und will im Titel- und Abstiegskampf wichtige Weichen für die nahe Zukunft stellen.
Dies gilt allen voran für Ligaprimus TuS Langenholthausen, der aktuell eine Serie von Topspielen bestreitet. Nach dem Remis in Freienohl gastiert am Sonntag mit dem SV Affeln ein weiterer Hochkaräter am Düsterloh (Anstoß: 15 Uhr). Vor zehn Tagen bezwang der TuS die Stummel-Elf im Kreispokal mit 5:2, doch das ist für Spielertrainer Mario Droste kein Thema mehr. „Affeln war in diesem Spiel nicht komplett, daher wird es nun bedeutend schwerer“, sagt er. Der Respekt vor den Gästen ist berechtigt, denn Spielertrainer Werlein, Standardschütze Jüngst oder Goalgetter Könnecke sind individuell bärenstark. „Wir haben nur eine Chance, wenn jeder Spieler eine hundertprozentige Leistung abruft“, so Droste. Sein Ziel ist es, die Partie zu gewinnen. „Wir sind dazu absolut in der Lage, denn in den letzten Spielen hat das Team starke Vorstellungen abgeliefert.“
Eine tolle Serie legte zuletzt auch Titelrivale SG Balve/Garbeck hin, nur aufgrund des Torverhältnisses hinter Langenholthausen platziert, ist die SG voll im Aufstiegsrennen. Damit dies so bleibt, muss in den nächsten Wochen kräftig weiter gepunktet werden, was angesichts des Restprogramms bis zu Winterpause absolut realistisch erscheint. „Aber beim TuS Echthausen hatten wir immer Probleme“, warnt Spielertrainer Sascha Wegener vor dem nächsten Kontrahenten. Die Scholz-Elf ist in der Liga eine graue Maus, die vor Saisonbeginn wichtige Akteure wie Torjäger Ringe verloren hat. „Doch sie haben daheim auch gegen Langenholthausen gepunktet, das sollte Warnung genug sein“, so Wegener. „Das größte Manko bleibt das Defensivverhalten – uns unterlaufen immer wieder leichte Fehler, die dann zu Gegentreffern führen. Da müssen wir wachsamer sein“, fordert der SG-Coach.
Wachsamer muss auch der SuS Beckum sein, denn mit bereits 26 Gegentreffern ist das SuS-Handicap offenkundig. „Wir konnten zuletzt die vielen Ausfälle nicht kompensieren“, sagt Co-Trainer Oliver Freiburg vor dem Heimspiel gegen den ungeschlagenen TuS Voßwinkel (15 Uhr, Sportplatz Holloh in Garbeck). Doch Freiburg fordert mehr Engagement. „Wir müssen kompakter stehen und es dem Gegner schwerer machen, zu Chancen zu kommen. Wenn uns das nicht gelingt, wird es bis zum Schluss ganz eng bleiben.“
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