BSV Menden ohne Glanz, aber erfolgreich
29.03.2009 | 19:43 Uhr 2009-03-29T19:43:00+0200
Menden. (bubu) Reicher Lohn für mäßige Arbeit! Die Fußballer des BSV Menden bleiben weiter in der Erfolgsspur. Am Sonntag gab es für den heimischen Landesligisten bei Rot-Weiß Lüdenscheid einen glücklichen 2:1 (2:1)-Erfolg.
„Drei Punkte — was will man mehr?”, stellte Andreas Bücker das Ergebnis nach Spielschluss in den Mittelpunkt. „Die erste Halbzeit war in Ordnung, da haben wir eigentlich nichts falsch gemacht. Doch danach lief nicht mehr viel”, resümierte der BSV-Coach. Und sein Lüdenscheider Kollege Sven Krahmer wollte den sehr dürftigen Auftritt seiner Schützlinge nicht schönreden. „Diese Niederlage hat sich die Mannschaft selbst zu zuschreiben. Vor allem in der ersten Halbzeit war kein Leben im Team”, haderte Krahmer.
In der Tat ging der erste Spielabschnitt ganz klar an die Mannen von Andreas Bücker. Die Hausherren erwischten zwar den besseren Start — Dennis Gündes traf aus rund 20 Metern zum 1:0 (5.). Aber Menden zeigte sich davon unberührt. Schnell bekam man die eigene Defensive in den Griff und suchte den Weg zum Lüdenscheider Tor. So verwertete Ivan Anicito ein feines Zuspiel von Wolfgang Leipertz zum Ausgleich (11.).
Danach verflachte die Partie, der BSV hatte die Szenerie gegen die sehr biederen Gastgeber im Griff. Allerdings ließ das Offensivsspiel in dieser Phase zu wünschen übrig. So dauerte es bis zur 31. Minute, ehe Sascha Barnefske für den zweiten Mendener Torschuss der Partie verantwortlich zeigte und prompt die 2:1-Führung erzielte. Damit wechselte man auch die Seiten.
Und im zweiten Abschnitt deutete zunächst alles auf eine Lüdenscheider Offensive hin. Zumal: Die Querlatte des BSV-Gehäuses spuckte einen Kopfball von Murat Sahin ins Feld zurück (47.). Die Hausherren hatten anschließend eine deutliche Feldüberlegenheit, doch richtig konkrete Torchancen blieben Mangelware. „Da kam eigentlich nicht viel. Wir konnten uns aber trotzdem nicht in Szene setzen”, sagte Andreas Bücker. Wenn es allerdings mal brenzlig wurde, war BSV-Torwart Jörg Benik auf den Posten.
Zudem hatte Menden auch das notwendige Glück. So zum Beispiel in der 84. Minute, als Sven Barnefske bei seiner Auswechslung provozierend langsam das Feld verließ und sich das Trikot auszog. Der kleinliche Schiedsrichter Michael Hahn (Hillmicke) ahndete diese Aktion mit der gelb-roten Karte. Doch zum Glück blieb das für den heimischen Branchenführer ohne Folgen — die Rot-Weißen retteten stattdessen ihre knappe Führung über die Zeit.
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