U20-Damen des RC Sorpesee gewinnen Finale von Heino

Prächtiger Auftritt: Trotz aller Strapazen hatten die jungen Volleyball-Damen des RC Sorpesee nach dem Turniersieg im holländischen Heino noch genügend Elan zum gemeinsamen Jubeln.
Prächtiger Auftritt: Trotz aller Strapazen hatten die jungen Volleyball-Damen des RC Sorpesee nach dem Turniersieg im holländischen Heino noch genügend Elan zum gemeinsamen Jubeln.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die U20-Volleyballerinnen des RC Sorpesee haben im holländischen Heino ein Einladungsturnier gewonnen. Auch Frühsport stand auf dem Tagesprogramm.

Langscheid/Holland..  „Hup Holland hup – Laat je uit ‘t veld niet slaan!“ „Lass Dich nicht aus dem Feld schlagen“, übersetzt Linus Tepe, Taktik-Fuchs des RC Sorpesee, sinngemäß den bekannt Fangesang der „Oranjes“. Dieses Motto verinnerlichten die U20-Volleyballerinnen des RC Sorpesee zwischen den Jahren bei einem Einladungsturnier in Heino in hervorragender Art und Weise.

Bereits einen Tag nach Weihnachten ging es für einen Großteil der Mannschaft um Julian Schallow in die Region Overijssel, in der - nach einjähriger Unterbrechung - das 10. Mal ein großartiges Event startete. Insgesamt sechs Teams (fünf aus den Niederlanden und der RCS) waren vom Veranstalter eingeladen, an diesem sportlichen Highlight teilzunehmen. „Und wer meint, zwischen den Jahren handele es sich sicher um ein Volleyballturnier light oder um Jux-Auftritt, der liegt falsch“, machte Tepe deutlich. Denn neben den hochkarätigen Spielen am Nachmittag standen für die Nachwuchspritscherinnen vom See jeden Vormittag auch ein Training auf dem Programm, in dem der Feinschliff für die Westdeutschen Meisterschaften angesetzt wurde.

Schon am ersten Wettkampftag (nach einem Frühlauf um 6.45) und einer Balleinheit standen ab dem Mittag zwei hochkarätige Spiele an. Zunächst ging es gegen die Mannschaft des Ausrichters, der von den zahlreichen Eltern und Fans unterstützt wurde. Doch noch so großartiger Support von Außen konnte das Team aus Heino nicht dazu beflügeln, die Sauerländerinnen zu bezwingen. 3:0 hieß es am Ende für den RCS. Nicht anders sollte auch das zweite Spiel des Tages gegen Impala II enden, bei dem auch die nachgereisten U18-Mädchen Hanna Fleischer und Theresa Lübke die U20 unterstützen konnten. Tag 1: gut gemeistert!

Nässe und Glätte

Einem vollends überzeugenden zweiten Wettkampftag machte vor allem das Wetter zunichte. Denn aufgrund einsetzender Nässe und damit Glätte konnte die so beliebte Laufeinheit am Montag nicht stattfinden. Doch die eingesparte Energie setzten die Mädels um Spielführerin Johanna Voß auf dem Spielfeld frei. Denn wieder hatten die beiden Gegner Impala I und Taurus gegen starke RCS-Damen das Nachsehen. Jeweils 3:0 hieß es am Ende der Partien. Gleichbedeutend war das mit dem ersten Platz der Vorrunde und damit dem Einzug ins Finale.

Dort wartete erneut die Mannschaft von Impala I, die sich direkt hinter dem RCS auf Platz 2 platziert hatte. „Ein Spiel, das nach dem Durchmarsch des RCS auf dem Papier klar zu sein schien, das aber dann doch eng wurde“, urteilte Tepe im Rückblick. Denn die holländischen Gegnerinnen hielten dank toller Abwehraktionen und geschickter Angriffe stark gegen das mutige Angriffsspiel der deutschen Gäste. Erst im dritten Durchgang war der Bann bei den Gegnerinnen gebrochen, so dass es am Ende zu einem glatten 3:0 reichte. Dementsprechend groß war der Jubel bei den Spielerinnen, den Trainern und auch der verletzten Leonie Hoffmann, die gemeinsam mit ihrem Vater dem Spektakel beiwohnte.

Doch mit dem Turniersieg nicht genug: Neben der erfolgreichsten Mannschaft erhielten zwei RCS-Spielerinnen noch besondere Einzelauszeichnungen: Lara Drölle wurde zur besten Zuspielerin und Lena Vedder zur wertvollsten Spielerin des Turnier ausgezeichnet. So sieht sich die U20 gut gerüstet für die bevorstehenden Aufgaben.


RCS:
Henrike Axt, Lara Drölle, Hanna Fleischer, Lisa Hennecke, Vivian Hessenkemper, Lisa Kaiser, Theresa Lübke, Franziska Richter, Wiebke Stockmann, Lena Vedder, Johanna Voß, Julian Schallow, Linus Tepe und „Edelfans“ Elmar und Leonie Hoffmann.