TVA-Torhüterin Lena Ehrnsperger wehrt drei Strafwürfe ab

Keine Frage: Diese Chancen lässt sich Nadine Binnberg, Rückraumspielerin des TV Arnsberg, nicht entgehen. Sie steuerte sieben Treffer zum 24:22 (12:13)-Auswärtssieg gegen die Ahlener SG bei.
Keine Frage: Diese Chancen lässt sich Nadine Binnberg, Rückraumspielerin des TV Arnsberg, nicht entgehen. Sie steuerte sieben Treffer zum 24:22 (12:13)-Auswärtssieg gegen die Ahlener SG bei.
Foto: WP
Die Verbandsliga-Handballerinnen des TV Arnsberg haben ihr Nachholspiel gegen den Drittletzten Ahlener SG mit 24:22 (12:13) gewonnen.

Ahlen/Arnsberg..  Das ist noch einmal gut gegangen. Die Verbandsliga-Handballerinnen des TV Arnsberg haben ihr Nachholspiel gegen den Drittletzten Ahlener SG mit 24:22 (12:13) gewonnen. Das Team von TVA-Trainer Andreas Brüggemeier steht damit weiterhin mit fünf Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze.

In der Ahlener Friedrich-Ebert-Halle gab nach dem Abpfiff noch einen weiteren Grund zum Feiern: Die TVA-Spielerinnen stimmten zum 39. Geburtstag von Torhüterin Simone Ante ein Happy-Birthday-Ständchen an und überreichten einen leckeren Kuchen.

„Wir haben uns schon wie im Hinspiel schwer getan“, war Brüggemeier nach dem Abpfiff überhaupt nicht zufrieden mit der spielerischen Leistung seine Teams. Die 6:0-Abwehr präsentierte sich mehrfach nicht sattelfest. Vor allem im ersten Spielabschnitt hatte der TVA Ahlens Kreisläuferin nicht im Griff. In der Offensive schmeckte den TVA-Damen überhaupt nicht, dass Rückraum-Shooterin Uta Heidenreich auf Schritt und Tritt bewacht wurden. So lag im Rückraum die Verantwortung auf den Schultern von Hannah Grote und Nadine Binnberg. Sie versuchten immer wieder durch Einzelaktionen zum Erfolg zukommen.

Es entwickelte sich ein insgesamt ausgeglichenes Spiel (10:7, 10:10, 11:12, 13:14, 16:16). Erst ab der 45. Minuten konnte sich der TVA ein wenig aus der Umklammerung befreien und setzte sich mit 21:18 (48.) und 23:19 (53.) erstmals deutlicher ab. Entscheidenden Anteil daran hatte TVA-Torhüterin Lena Ehrnsperger (20), die in der hektischen Schlussphase mehrfach exzellent reagierte und insgesamt drei Strafwürfe abwehrte.

„Wir haben es selbst verbockt“, meinte ASG-Trainer André Deppe, nachdem er mit seinem Team zuvor dreimal in Serie gewonnen hatte.

TV Arnsberg: Ehrnsperger, Ante (bei zwei 7m), Binnberg (7), Kesseler, M. Dielitz (1), Löhr (2), Heidenreich (9/4), Mevenkamp (2), J. Topp (n. e.), Grote (3), Potthoff.