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TV Neheim setzt auf das Kollektiv und will Top-Teams ärgern

23.08.2013 | 09:00 Uhr
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TV Neheim setzt auf das Kollektiv und will Top-Teams ärgern
Die Kreisliga-Handballer des TV Neheim.Foto: Fabian Ampezzan

Neheim. Neuer Trainer, alte Zielsetzung. Die Handballer des TV Neheim wollen auch in der kommenden Saison eine gute Rolle in der Kreisliga spielen.

Ludger Klinkemeier hat beim TV Neheim die Nachfolge von Trainer Thomas Faltin angetreten. Bereits von 2003 bis 2006 hat Klinkemeier den TVN als Spielertrainer betreut und schaffte 2005 den Aufstieg in die Bezirksliga. „Vom Aufstieg zu sprechen wäre vermessen. Es gibt in der Liga Mannschaften, die sich verstärkt haben und an die wir nicht herankommen. Unser Ziel ist ein Platz im oberen Tabellendrittel. Vor allem aber sollen die jungen Spielern viele Einsätze bekommen“, erklärt Ludger Klinkemeier, der von Co-Trainer und Ex-Spieler Sebastian Schäl unterstützt wird. Zu den Favoriten auf den Bezirksliga-Aufstieg zählt Klinkemeier unter anderem den TV Wickede, der Spieler aus der Landesliga verpflichtet hat.

Im Kader des TV Neheim hat es nur wenige Veränderungen gegeben. Abgänge haben die Leuchtenstädter nicht zu verzeichnen. Neu dabei sind Torwart Nick Grosse und Joshua Tölle, die beide aus der eigenen A-Jugend des TV Neheim kommen. Zudem steht Keeper Simon Scalogna wieder regelmäßig zur Verfügung. Ludger Klinkemeier: „Wir müssen auf unsere jungen Spieler setzen, weil externe Zugänge bei uns nicht möglich sind.“ Wie der endgültige Kader zum Saisonstart aussieht, steht noch nicht fest.

Die bisher gut verlaufende Vorbereitung des Tabellenvierten der vergangenen Saison wird durch den Ausfall von Felix Pater getrübt. Der Torjäger der Klinkemeier-Sieben zog sich zunächst eine Knieverletzung zu und leidet nun an Schulterproblemen. „Felix wird einen großen Teil der Hinrunde ausfallen. Er wird uns mit seiner Erfahrung und Abgeklärtheit fehlen“, sagt der Neheimer Trainer und ergänzt: „Seinen Ausfall wollen und müssen wir im Kollektiv auffangen.“

In den Trainingseinheiten arbeitet der TV Neheim vor allem an der Deckung. Mit 687 Toren hatte der TVN in der Saison 2012/2013 zwar den zweitbesten Angriff der Liga, kassierte allerdings auch 600 Gegentore. Nur Absteiger TV Lössel II (737), HSG Hohenlimburg II (673) und Letmather TV II (639) mussten noch mehr Gegentore hinnehmen. „Es ist ganz wichtig, dass wir in der Deckung stabiler stehen. Schließlich wollen wir unseren Zuschauern erneut attraktiven Tempohandball bieten und die Spitzenteams der Liga ärgern. Das Potenzial haben wir dazu“, sagt Ludger Klinkemeier.

Der TV Neheim startet am Samstag, 14. September, gegen die HSG Hohenlimburg II in die Saison der Kreisliga Iserlohn/Arnsberg.

Fabian Ampezzan

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