TV Arnsberg tritt nicht sorgenfrei beim TuS Wellinghofen an

Gehen nicht ganz sorgenfrei in das Saisonfinale: Die Landesliga-Handballer des TV Arnsberg (hier mit Kapitän Andreas Grote) haben noch nicht endgültig den Klassenerhalt sicher. Am Sonntag gastieren sie beim Tabellenvierten TuS Wellinghofen und hoffen darauf, vielleicht überraschen zu können.
Gehen nicht ganz sorgenfrei in das Saisonfinale: Die Landesliga-Handballer des TV Arnsberg (hier mit Kapitän Andreas Grote) haben noch nicht endgültig den Klassenerhalt sicher. Am Sonntag gastieren sie beim Tabellenvierten TuS Wellinghofen und hoffen darauf, vielleicht überraschen zu können.
Foto: WP/Knepper
Was wir bereits wissen
Schlussspurt in der Handball-Landesliga. Am vierletzten Spieltag gastiert der TV Arnsberg beim Tabellenvierten TuS Wellinghofen.

Arnsberg..  Den Schlussspurt in der Meisterschaft nehmen die Landesliga-Handballer des TV Arnsberg nicht ganz sorgenfrei in Angriff. Mit 16:28-Punkten stehen sie auf dem viertletzten Tabellenplatz. Vier Spieltage muss die Mannschaft von TVA-Trainer Heinz Thomanek noch in dieser Saison absolvieren. „Um 100-prozentig sicher zu sein, müssen wir fünf Punkte aus diesen Spielen holen“, lautet die rechnerische Vorgabe des B-Lizenz-Inhabers für den ersehnten Klassenerhalt. Am Sonntag, 19. April, gastiert der TVA beim Tabellenvierten TuS Wellinghofen. Spielbeginn ist um 13 Uhr.

Lücken beim Training

Dass einige seiner Spieler nicht regelmäßig trainieren können, ist derzeit das größte Problem von Thomanek. An der Taktik zu feilen oder gar Spielzüge abzustimmen, wird bei einer Mini-Besetzung zu einer wahren Herkulesaufgabe. Bastian Erk ist zum Beispiel beruflich in Köln gebunden. Philipp Berghoff ist im Schichtdienst tätig. Und mit Yannik Nöh war ein weiterer Aktivposten lange Zeit verletzt und hat jetzt wieder den Anschluss geschafft. „Die Jungs wieder in Form zu bekommen, das muss mir gelingen“, weiß Thomanek um die Herausforderung. Zu allem Überfluss ist Kapitän Andreas Grote beim Training in der dieser Woche umgeknickt. „Aber er ist ein Kämpfer“, ist Thomanek überzeugt, dass er sich auf Grote verlassen kann.

Wellinghofen verfüge, so der TVA-Coach weiter, über eine sehr stabile Abwehr und über einen sehr guten Torhüter. „Diese Defensive zu knacken, wird schwer“, stellt sich Thomanek auf einigen Widerstand ein. Bereits im Hinspiel hatten die Arnsberger deutlich mit 26:35 das Nachsehen. Im Hinblick auf den Klassenerhalt rechnet Thomanek mit einem Vier- oder Fünfkampf. Neben dem TVA müssen sich nach seiner Einschätzung auch noch der Soester TV II (13.), der VfL Eintracht Hagen III (12.), RE Schwelm (10.) und eventuell auch die HSG Schwerte/Westhofen für den Klassenerhalt mächtig abstrampeln. „Wir müssen also gehörig aufpassen“, stellt sich Thomanek auf einen brisanten Endspurt in der Meisterschaft ein.

Zwei Heimspiele in Folge

Nach dem Gastspiel am kommenden Sonntag in Dortmund-Wellinghofen folgen für die Arnsberger die beiden Heimspiele gegen den TuS Volemtal II (25. April) und gegen die HSG Schwerte/Westhofen (2. Mai), ehe am 9. Mai das letzte Saisonspiel bei der HSG Lüdenscheid über die Bühne gehen wird.