TV Arnsberg hofft noch auf Patzer der Konkurrenz
19.02.2010 | 06:00 Uhr 2010-02-19T06:00:00+0100
Arnsberg. Der Handball-Landesligist TV Arnsberg empfängt am Samstag, 20. Februar, um 19.30 Uhr den Tabellenfünften ATV Dorstfeld in der Rundturnhalle.
Nach der 24:31-Niederlage im Spitzenspiel in Sundwig sagt TVA-Trainer Rolf Grote: „Wenn wir auch gegen Dorstfeld verlieren, ist der Aufstiegszug abgefahren.”
Enttäuschung statt Euphorie: Die Handballer des TV Arnsberg und ihr Trainer Rolf Grote sind durch die Klatsche in Hemer unverhofft in die schwierigste Situation im bisherigen Saisonverlauf geraten. Der HTV Sundwig-Westig setzte der 90-tägigen Erfolgsserie des TV Arnsberg ohne ein Niederlage ein jähes Ende.
Für das Training am Freitagabend hat Rolf Grote ein Krisengespräch angesetzt. „Von der Leistung einiger Spieler war ich richtig enttäuscht”, erklärt Grote und ergänzt: „Es gibt Redebedarf.” Verantwortung für die Schmach von Sundwig würden allerdings nicht nur Marian Stratenschulte und Frederik Heine tragen, die das Team nicht mitreißen konnten, sondern alle Arnsberger Spieler. Zwei Beispiele: Im Spitzenspiel in Hemer wäre auf der halblinken Position viel Platz gewesen. Doch weder Harald Jung, der nach Prüfungen Trainingsrückstand hatte, noch der erkältete Philipp Berghoff waren in der Lage, die Räume zu nutzen. Im Spiel „Vier gegen Vier” versäumten es die flinken und wendigen TVA-Spieler, ihre Schnelligkeit auszuspielen. Arnsberg spielte verkrampft statt kreativ.
Für die Partie am Samstag gegen den ATV Dorstfeld gibt es daher viel Luft nach oben. Einfacher wird die Aufgabe gegen die Dortmunder aber keineswegs. Die Gäste bezwangen vor zwei Wochen den HTV Sundwig-Westig mit 33:30. Der TV Arnsberg braucht jetzt jeden Punkt im Aufstiegskampf und muss gleichzeitig auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Rolf Grote: „Wir haben den Aufstieg nicht mehr selbst in der Hand. Umso wichtiger ist es, dass wir jedes Spiel gewinnen und zurückkommen, wenn die Konkurrenz strauchelt. Ich bin mir sicher: Die anderen werden noch straucheln.”

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