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TV Arnsberg freut sich auf die Weltmeisterschaft

03.06.2010 | 10:00 Uhr
TV Arnsberg freut sich auf die Weltmeisterschaft

Arnsberg. Der TV Arnsberg dreht am Rad. Die Rhönradabteilung richtet vom 1. bis 4. Juni 2011 die Weltmeisterschaft in der Rundturnhalle aus.

Fast auf den Tag genau ein Jahr vor dem Weltereignis hat der TV Arnsberg viele Weichen schon gestellt. „Die Unterkünfte der Sportlerinnen und Sportler sind ebenso geregelt wie die Aufteilung der Halle“, berichtet TVA-Trainerin Brigitte Jakobi. Jeweils 1000 Zuschauer sollen an den vier WM-Tagen in der Arnsberger Rundturnhalle Platz finden. Der Veranstalter rechnet mit einer großen Nachfrage. „Weil das Interesse an Karten vermutlich das Kontingent überbieten wird, stellen wir vor der Halle ein Public Viewing-Zelt auf“, sagt Trainer Udo Jakobi. Ein Live-Ticker mit Ergebnissen ist ebenso geplant wie eine Live-Cam in der Halle, die Bilder auf die Internetseite des Vereins übertragen soll.

Weltmeisterlich ging es bereits am Mittwochnachmittag in der Rundturnhalle zu. Die amtierenden Titelträger Robert Maasen und Jenny Hoffmann gaben einen Einblick in ihren faszinierenden Sport. Maaser und Hoffmann präsentierten das Zusammenspiel zwischen Sportgerät, Grifftechnik und Körperhaltung in Perfektion. „Deutschland ist im Rhönradturnen sehr dominant. Das liegt an der hervorragenden technischen Ausbildung. Die anderen Nationen holen aber auf. Der Trend geht dahin, dass sich viele Medaillen auf viele Länder verteilen werden“, sagt Weltmeister Robert Maasen. Bei der Weltmeisterschaft vor zwei Jahren holte Deutschland noch fast 95 Prozent aller Medaillen.

Hoffnung auf eine Heim-WM machen sich auch zwei heimische Athleten. Die erste Hürde nehmen Franziska Jakobi und Udo Jakobi bei der Deutschen Meisterschaft in Strausberg am 12./13. Juni. Die Zwillinge müssen in der Jugendklasse jeweils einen der ersten drei Plätze bei der Deutschen Jugendmeisterschaft belegen, um im kommenden Jahr in der Erwachsenenklasse die Weltmeisterschafts-Qualifikation turnen zu dürfen. „Wir trainieren hart und sind zuversichtlich, dass es mit einer WM-Teilnahme klappt“, sagt Peter Jakobi.

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