TV Arnsberg arbeitet gegen Eintr. Hagen III an seiner Vision

„Dinner for one“: Heinz Thomanek, Trainer des TV Arnsberg, fühlt sich an den Frenseh-Klassiker erinnert, wenn sein Team wie am kommenden Samstag wieder gegen den VfL Eintracht Hagen III spielt.
„Dinner for one“: Heinz Thomanek, Trainer des TV Arnsberg, fühlt sich an den Frenseh-Klassiker erinnert, wenn sein Team wie am kommenden Samstag wieder gegen den VfL Eintracht Hagen III spielt.
Foto: WP/Knepper
Was wir bereits wissen
Stehen die Vergleiche gegen Eintracht Hagen III auf dem Spielplan, fühlt sich TVA-Trainer Heinz Thomanek immer an das „Dinner for one“ erinnert.

Arnsberg..  Stehen die Vergleiche gegen die Hagener Reservemannschaft auf dem Spielplan, fühlt sich Heinz Thomanek, Trainer der Landesliga-Handballer des TV Arnsberg, immer an den Silvester-Klassiker „Dinner for one“ erinnert. „The same procedure as every year“, zitiert Thomanek den Kernsatz des Fernsehstücks in Anspielung auf dieselben, sich stets wiederholenden Aufstellungsfragen der Hagener. Am kommenden Samstag, 28. Februar, ist es wieder soweit. Die Arnsberger empfangen den VfL Eintracht Hagen III. Spielbeginn in der Rundturnhalle ist um 19.30 Uhr.

„Ich weiß immer nicht, mit welcher Truppe Hagen wohl auflaufen wird“, erläuterte Thomanek seine Erfahrungswerte aus den letzten Meisterschaftsjahren. Es seien, so der TVA-Trainer weiter, immer dieselben unsicheren Faktoren. Werden Spieler aus der ersten oder zweiten Mannschaft eingesetzt? Kommen vielleicht die stärksten A-Jugendlichen aus der Oberliga zum Einsatz oder halten sich ehemalige Bundesligaspieler aus Hagen in der „Dritten“ fit? „The same procedure as every year.“ Auch die Tatsache, dass das Spitzenspiel der Dritten Liga West zwischen Hagen und Ferndorf heute Abend angepfiffen wird, macht Thomaneks Aufgabe nicht leichter.

Doch der B-Lizenz-Inhaber hat eine Vision: „Wir wollen nicht immer wieder gegen den Abstieg spielen und endlich in andere Regionen vorstoßen. Ein ausgeglichenes Punktekonto ist unser Ziel.“ Die Arnsberger scheinen auf dem richtigen Weg zu sein. Gegen das Schlusslicht HSG Wetter/Grundschöttel gab es am letzten Spieltag einen 37:31-Erfolg. Gegen den Tabellenvorletzten aus Hagen könnte der TVA (Rang 8) also nachlegen. Glückt der zweite Sieg in Folge, hätte der TVA 16:18-Punkte. Und dann kommt das Derby in Warstein (7. März).

In personeller Hinsicht sieht es im Moment besser aus. Philipp Berghoff hat seine Grippe überstanden, und Bastian Erk ist nach seiner Operation wieder dabei. Und auch Yannick Nöh ist seit der vergangenen Woche wieder bestens in Schwung.