TuRa Freienohl gewinnt die Mescheder Stadtmeisterschaft

„Historisches Ereignis“
„Historisches Ereignis“
Foto: Tobias Aufmkolk
Was wir bereits wissen
Bei der Mescheder Stadtmeisterschaft im Hallenfußball hat es nach 13 Jahren eine Wachablösung gegeben. TuRa Freienohl schnappt sich die Stadtkrone.

Meschede..  Bei der Mescheder Stadtmeisterschaft im Hallenfußball hat es nach 13 Jahren eine Wachablösung gegeben. Nicht Seriensieger SSV Meschede, sondern der Arnsberger A-Ligist TuRa Freienohl hat bei der 26. Auflage den Titel geholt.

TuRa Freienohl traf im Endspiel auf den starken B-Ligisten FC Mezopotamaya. Vor rund 300 Zuschauern war Steffen Müller bereits nach 15 Sekunden für TuRa Freienohl erfolgreich. Der Ausgleich durch Fabur Abbas ließ nicht lange auf sich warten. Christian Henke und Hussein Nouhi machten anschließend den 3:1-Endspielsieg perfekt. „Das ist ein historisches Ereignis. Meine Mannschaft hat aufopferungsvoll gekämpft und nicht unverdient den Pokal geholt“, sagte Jörg Fischer, Trainer des TuRa Freienohl.

Trotz der Final-Niederlage war auch Mezopotamyas Spielertrainer Pikan Arslan mehr als zufrieden. „Dass wir so weit gekommen sind, damit hat keiner gerechnet. Umso schöner ist dieses Erlebnis, im Finale gestanden zu haben. Die Stimmung in der Halle war sehr gut und hat sich offensichtlich auf die Leistung meiner Jungs übertragen“, teilte Pikan Arslan nach dem Endspiel mit.

TuRa Freienohl absolvierte die Vorrundengruppe als Tabellenerster ohne Gegentor. Auch im Halbfinale gegen den SSV Meschede ließ der Tabellenführer der A-Liga Arnsberg keinen Gegentreffer zu. Drei Minuten vor Ende der Verlängerung fälschte Hussein Nouhi einen Schuss mit der Hacke unhaltbar zum 1:0-Siegtreffer ab.

B-Ligist FC Mezopotamya setzte sich im zweiten Halbfinale gegen die SG Grevenstein/Hellefeld/Altenhellefeld mit 3:1 durch. Die Tore für die Truppe von Trainer Pikan Arslan erzielten Muhammet Celik (2) und Yilmaz Celik.

Das kleine Finale entschied der SSV Meschede mit 4:1 gegen die SG Grevenstein/Hellefeld/Altenhellefeld deutlich für sich. „Das war grauenhaft, was wir hier abgeliefert haben“, sagte Rafael Bremer, Fußball-Abteilungsleiter des SSV Meschede, der für Trainer Heiko Hofmann an der Bande stand. „Vom ersten Spiel an haben wir zu pomadig gespielt.“

Auf den fünften Platz kam A-Liga-West-Spitzenreiter FC Fatih Türkgücü nach einem 4:0-Sieg gegen die SG Berge/Calle-Wallen.

Siebter wurde der FC Remblinghausen nach einem 2:0 über die SG Wennemen/Olpe.

Josef Köster von der SG Grevenstein/Hellefeld/Altenhellefeld wurde als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet.