TuRa Freienohl bejubelt und feiert den Bezirksliga-Aufstieg

Party auf dem Rasenplatz: Die Spieler von TuRa Freienohl feiern nach dem 5:0-Heimsieg gegen Oeventrop den vorzeitigen Aufstieg in die Bezirksliga.
Party auf dem Rasenplatz: Die Spieler von TuRa Freienohl feiern nach dem 5:0-Heimsieg gegen Oeventrop den vorzeitigen Aufstieg in die Bezirksliga.
Foto: SK
Was wir bereits wissen
„Jetzt wird erst einmal ordentlich gefeiert“, skizzierte TuRa-Kapitän Steffen Müller das Abendprogramm der Freienohler nach dem geglückten Aufstieg.

Freienohl..  „Jetzt wird erst einmal ordentlich gefeiert“, skizzierte Steffen Müller, Kapitän der Kreisliga-A-Fußballer von TuRa Freienohl, bestens gelaunt im verschwitzten roten Trikot das Abendprogramm. Die TuRaner haben sich am zurückliegenden Sonntag durch den 5:0 (1:0)-Heimsieg gegen den Ortsrivalen TuS Oeventrop vor rund 400 Zuschauern vorzeitig die Meisterschaft und den Bezirksliga-Aufstieg gesichert. Fetzige La-Ola-Wellen und laute Gesangseinlagen gehörten zum sicheren Repertoire des Meisterteams und verwandelten die Küppelkampfbahn fast schon in eine Partymeile. Für das TuRa-Team ist mit der Rückkehr in die Bezirksliga ein Traum in Erfüllung gegangen.

„Wir haben über die gesamte Saison konstant guten Fußball gespielt. Wir haben einfach den besten Torhüter der Liga. Wir haben die wenigsten Gegentore kassiert und die meisten Tore geschossen. Deswegen sind wir verdient aufgestiegen“, brachte der 26-jährige Müller, der vor seinem Wechsel zu den TuRanern in der Neheimer und Mescheder A-Jugend gespielt hat, die entscheidenden Faktoren für den Aufstieg auf einen Nenner. Vor zwei Jahren hat Müller schon einmal mit dem TuRa-Team in der Bezirksliga gespielt. „Wir sind leider Gottes wieder abgestiegen. Aber in der nächsten Saison bleiben wir definitiv drin“, ist der TuRa-Kapitän vom Klassenerhalt überzeugt.

Freienohls Erfolgstrainer Jörg Fischer geht von einer „Abenteuerreise“ in der Bezirksliga aus. „Aber wir sind gewappnet und werden uns gezielt verstärken“, machte er deutlich. Der aktuelle Kader bleibt ebenso an Bord wie das Trainergespann Jörg Fischer/Ralf Salinus. Marc Werner vom SV Hüsten 09, Marcel Blank vom SV Arnsberg 09 und Steffen Kuhnert von den A-Junioren des SC Neheim werden den Bezirksliga-Aufsteiger aus Freienohl zur neuen Saison verstärken.

Weiter auf die Tube drücken

Der 5:0-Sieg gegen Oeventrop sei, so Fischer, das i-Tüpfelchen gewesen. „Aktuell sind wir seit 18 Spielen ungeschlagen. Ich glaube, wir sind verdient aufgestiegen“, urteilte Fischer kurz nach der ersten Sektdusche. Doch der Meister und Aufsteiger will in den noch ausstehenden beiden Meisterschaftsspielen weiterhin konsequent auf die Tube drücken. „Ich bin weiter ambitioniert, die Serie aufrecht zu halten und die Spiele in Neheim und zu Hause gegen Stockum erfolgreich zu gestalten“, beschreibt Fischer seine ehrgeizigen Ziele bis zum offiziellen Saisonende am 14. Juni.

Die Abschlussfahrt führt das Meisterteam Ende Juni nach Frankreich in die Freienohler Partnergemeinde Cousolre. „Danach haben die Jungs Pause und am 6. Juli geht es dann mit dem Trainingsauftakt weiter“, hat Fischer trotz aller Euphorie die Terminplanung fest im Blick.

Richtig happy war auch Gustav Zacharias, Vorsitzender der Fußball-Abteilung von TuRa Freienohl. Während des Spiels lief er immer wieder aufgeregt die Seitenlinie rauf und runter. Nach dem 3:0 (80.) durch Sebastian Bergknecht hing Jörg Fischer voller Freude an seinem Hals. Dann der Abpfiff und die endgültige Gewissheit, in der neuen Saison in der Bezirksliga auf Tore- und Punktejagd zu gehen. „Wir sind stolz auf die Mannschaft und auf unsere Trainer, die hervorragende Arbeit geleistet haben. Dass wir 18 Spiele in Folge ungeschlagen geblieben sind, ist schon sensationell“, sagte der TuRa-Chef, nachdem sich die erste stürmische Euphorie ein bisschen gelegt hatte. Die TuRa-Familie sei, so Zacharias weiter, „glücklich, dass wir das Ganze so souverän geschafft haben.“ „Diese Mannschaft hat das Potenzial, im nächsten Jahr die Bezirksliga zu halten“, weiß Zacharias um die Qualitäten der Meistermannschaft.