TuRa-Coach Fischer spendiert „eine Woche Osterferien“

Gedankenaustausch im Dauerregen: TuRa-Trainer Jörg Fischer (links) und Schiedsrichter Uwe Müller (Arnsberg) auf dem Weg in die Halbzeitpause.
Gedankenaustausch im Dauerregen: TuRa-Trainer Jörg Fischer (links) und Schiedsrichter Uwe Müller (Arnsberg) auf dem Weg in die Halbzeitpause.
Foto: WP/Knepper
Was wir bereits wissen
„Die Jungs haben jetzt eine Woche Osterferien. Osterdienstag geht es weiter“, sagte TuRa-Trainer Jörg Fischer nach dem Sieg im Topspiel.

Freienohl..  Triumph im Spitzenspiel. Die Kreisliga-A-Fußballer von TuRa Freienohl schweben derzeit auf Wolke sieben. Sie haben das Topspiel auf dem Aschenplatz gegen den TuS Bruchhausen vor rund 250 Zuschauern mit 2:0 (0:0) gewonnen. Der Spitzenreiter hat sich nun ein Polster von sieben Punkten auf die punktgleichen Verfolger aus Gierskämpen und Bruchhausen erarbeiten. Nach dem prächtigen Coup am zurückliegenden Sonntag zeigte sich TuRa-Trainer Jörg Fischer großzügig. „Die Jungs haben jetzt eine Woche Osterferien. Osterdienstag geht es weiter“, sagte Fischer unmittelbar nach „Dreier“ im Dauerregen.

Freudestrahlend verließ auch der 19-jährige Loumbardi Gashi den Platz. Er hatte das umjubelte 2:0 für Freienohl erzielt. „Das war auf jeden Fall ein Spitzenspiel. Der TuS war sehr stark. Wir wollten von Anfang an das Spiel bestimmen, das ist uns auch gelungen“, sagte der junge Kosovo-Albaner auf dem Weg in die Kabine.

„Das Wetter hat dem Spiel einen unwürdigen Rahmen verliehen - das war schade! Auch mein Kollege Jörg hätte lieber ein Fußballspiel bei Sonnenschein auf Rasen ausgetragen. Freienohl hat sich mit den Gegebenheiten einfach besser arrangiert“, urteilte Freddy Quebbemann, Trainer des TuS Bruchhausen, im Rückblick. Nach seiner Auffassung hätte die Partie schon nach 20 Minuten für Bruchhausen entschieden sein müssen. „Wenn der Schiedsrichter konsequent seine Linie gepfiffen hätte. Denn mit einem Strafstoß und einem Mann mehr auf dem Feld wäre das Spiel anders gelaufen“, formulierte Quebbemann seine Kritik in Richtung des Unparteiischen. „Sei es drum. Die zweite Hälfte hat den Gästen gehört und das Ergebnis hätte auch durchaus höher ausfallen können. Glückwunsch an die TuRa , das war der Aufstieg“, erwies sich Quebbemann nach dem Regen-Spiel als fairer Verlierer.

60 Punkte sind das TuS-Ziel

Der Auffassung, dass eine Vorentscheidung in der Aufstiegsfrage gefallen ist, kann sich Jörg Fischer nicht anschließen. „Es war sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Aber es müssen noch genügend Schritte folgen müssen, um letztlich das Ziel zu erreichen“, sagte Fischer. Neun Spieltage stehen noch bis zum Saisonende auf dem Plan. 27 Punkte werden dabei verteilt. „Klar, jetzt haben wir keine Gegner mehr von oben. Aber gerade die Spiele gegen vermeintlich schwächere Teams sind enorm wichtig“, weiß Fischer, dass sein Team gejagt wird. Auch TuRa-Geschäftsführer Manfred Neise ist zurückhaltend: „Das war noch nicht die Meisterschaft. Bruchhausen und Gierskämpen habe ich noch immer auf der Rechnung“, sagte Neise am Rande des Topspiels.

Für Tim Kuhlmann, Sportlicher Leiter des TuS Bruchhausen, ist die Antwort auf die Meisterfrage dagegen am zurückliegenden Wochenende gefallen: „TuRa Freienohl war über die Saison einfach besser als alle anderen. Die Meisterschaft ist entschieden und verdient. Ab morgen geht es wieder darum, unser Saisonziel von 60 Punkten zu erreichen. Dann können wir am Ende auch feiern und mehr als zufrieden sein mit dieser Saison.“

Über die Osterfeiertage ruht in der Arnsberger Kreisliga A das Leder. Der 22. Spieltag wird am Samstag, 11. April, mit der vorgezogenen Partie zwischen dem gastgebenden SSV Stockum und TuS Bruchhausen (Anpfiff 16.30 Uhr) eingeläutet.

Heimspiel für TuRa

Die TuRaner haben dann am Sonntag, 12. April, Heimrecht gegen den SSV Allendorf, und der FC BW Gierskämpen empfängt den TuS Sundern II (Anpfiff jeweils 15 Uhr).