SV Hüsten 09 bangt um Torjäger Voß

Hüsten..  Totgesagte leben länger! Dieses Sprichwort trifft in der Fußball-Landesliga 2 auf den SV Hüsten 09 zu, der nach der 0:10-Niederlage über Ostern gegen den Spitzenreiter SpVg Olpe schon mausetot war und am vergangenen Sonntag mit dem 4:0-Sieg über den Tabellenfünften RW Hünsborn wieder glorreich auferstanden ist. „Hier hat die Mannschaft auf die klare Niederlage die richtige Antwort gegeben“, betont SV-Trainer Torsten Garbe, der hinzufügt: „Der Sieg gegen Hünsborn ist sicherlich zu hoch ausgefallen. Er war aber verdient.“

Jetzt heißt es für die Grün-Weißen am Sonntag im zweiten Heimspiel in Folge nachzulegen. Um 15 Uhr stellt sich im Stadion „Große Wiese“ der Aufsteiger VfL Bad Berleburg vor, der bisher eine gute Saison gespielt hat und mit 29 Punkten auf dem 10. Tabellenplatz zu finden ist. „Wir waren alle erst einmal richtig erleichtert“, sagt VfL-Trainer Andreas Edelmann im Hinblick auf den nicht erwarteten 4:2-Erfolg am vergangenen Sonntag über den SV Hohenlimburg, der immerhin als Mitkonkurrent für den Relegationsplatz gehandelt wird.

Zuvor hatten die Badestädter dreimal verloren und dabei elf Gegentore bekommen. „Man hat unter der Woche die Lockerheit im Training gesehen. Jetzt wollen wir natürlich auch aus Hüsten etwas Zählbares mitnehmen. Einfach wird das nicht, da der Gegner mit dem Rücken zur Wand steht und uns kämpferisch alles abverlangen wird“, sagt Edelmann, der den gleichen Kader wie zuletzt gegen Hohenlimburg zur Verfügung hat.

Beim SV Hüsten fehlen Mark Winkler (Bänderdehnung) und Bayram Oezbek (Meniskus). Ein ganz dickes Fragezeichen steht noch hinter Georg Voß. Dessen Ausfall würde die 09er natürlich hart treffen, immerhin hat der Torjäger fast die Hälfte der Hüstener Tore erzielt (11 von 23). Wieder dabei ist Philipp Völker und erstmals nach seiner Roten Karte auch Sebastian Held.

Nachdem der Bann im eigenen Stadion letzten Sonntag endlich gebrochen wurde, soll jetzt der zweite Heimsieg nachgelegt werden. Da aber auch Menden siegreich war, ist es beim Fünf-Punkte-Rückstand geblieben. Zum Gegner und zur Prognose sagt Trainer Torsten Garbe: „Wir haben das Hinspiel mit 2:6 verloren. Dazu hat Berleburg zuletzt gegen Hohenlimburg gewonnen. Das ist schon mal eine Hausnummer und lässt auf ein ganz schweres Spiel schließen. Wir müssen aber gewinnen. Die Spiele werden immer weniger und wir müssen den Punkteabstand verkürzen. Dazu hoffen wir, dass Menden in Dröschede nichts holt.“