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Fussball-Bezirksliga 4

Stimmen zum 9. Spieltag der Bezirksliga 4

15.10.2012 | 19:38 Uhr
Stimmen zum 9. Spieltag der Bezirksliga 4
Enttäuscht: Heiko Hofmann, Trainer des TuS Sundern.

Sauerland. Der SV Brilon hat am 9. Spieltag der Fußball-Bezirksliga 4 mit einem 2:0-Sieg beim SV Oberschledorn Platz eins verteidigt. Nachfolgend Stimmen zum Spieltag.

„In erster Linie war wichtig, dass die Null gestanden hat und wir Platz eins verteidigt haben“, sagte Brilons Coach „Schorsch“ Niglis. Rückhalt war wieder einmal Torhüter Sebastian Tomaszewski, der mit zwei Paraden den Ausgleich verhinderte und bereits zum fünften Mal ohne Gegentor blieb. Neben dem Kepper verdienten sich Kjiell Engels auf der rechten Seite und Lukas Brandenburg im defensiven Mittelfeld die Bestnoten.

„Der SV Brilon war ballsicherer und hatte im Abschluss mehr Glück“, berichtete Oberschledorns Pressesprecher Willi Donner. Trainer Martin Gerbracht hatte sogar die beste Saisonleistung seiner Mannschaft gesehen. „Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf eher entsprochen. Ich muss dem Team eine gute Leistung bescheinigen. Die Jungs sind für ihren Einsatz aber nicht belohnt worden“, teilte Gerbracht mit.

Erster Verfolger des SV Brilon ist mit nur einem Punkt Rückstand der FC Kirchhundem, der beim Tabellendrittletzten TSV Bigge-Olsberg mit 2:1 gewann und den 6. Sieg in Folge erzielte. Trotz der Niederlage war TSV-Trainer Christoph Brieden nicht unzufrieden. „Die gesamte Mannschaft hat sich für die 2:8-Pleite in Grevenbrück voll rehabilitiert. Alle sind gelaufen, haben gekämpft und sich gegenseitig angefeuert. Ich glaube, wir haben heute den richtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht.“

Auf Rang drei hat sich der SV Hüsten 09 mit dem 6:1-Kantersieg gegen die Sportfreunde Birkelbach geschoben. Hüsten spielte im 4-3-3-System mit dem Dreifachtorschützen Georg Voß als Stoßstürmer. „Birkelbach war mit dem 6:1 noch gut bedient. Was mir nicht gefallen hat, war die Rückwärtsbewegung nach dem 5:1. Da können wir uns bei Sascha Zelder bedanken,“ sagte Hüstens Spielertrainer Garbe.

Auf Rang fünf ist der TuS Sundern nach dem 2:2 bei Neuling TuS Valmetal abgerutscht. „Ich bin sehr enttäuscht. Es ist schon bitter, wenn man in der letzten Minute der ersten und der letzten Minute der zweiten Halbzeit die Gegentore kassiert. Dieses Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an. Wir haben uns das 2:2 aber selbst zuzuschreiben. Heute hat der letzte Wille gefehlt“, sagte TuS-Trainer Heiko Hofmann. Am kommenden Spieltag erwartet der TuS Sundern den Tabellendritten aus Hüsten zum Top-Spiel im Röhrtalstadion.

Zufrieden war Wolfgang Schade, Trainer des Tabellenvorletzten TuS Valmetal, nach dem 2:2 gegen den TuS Sundern. „Meine Mannschaft hat sehr stark verteidigt und gut gekontert. Zumindest nach Torchancen war die Partie ausgeglichen.“

Für die Überraschung des Spieltages sorgte Aufsteiger TuRa Freienohl mit dem 2:1-Sieg gegen den TuS Warstein. Freienohl hat als Tabellenachter jetzt schon zehn Punkte Vorsprung auf den ersten der vier Abstiegsplätze. Warsteins Trainer Schröder war nach der Niederlage stocksauer: „Vorne hatten wir keine Durchschlagskraft und hinten die altbekannten Probleme. Die Niederlage ist verdient, auch wenn Freienohl hier spielerisch keine Bäume ausgerissen hat.“ Freienohls Coach Murgo ergänzte kurz und knapp: „Kompliment an die Mannschaft. Die Truppe hat sich die drei Punkte verdient.“

Der Tabellenneunte aus Marsberg gewann gegen Schlusslicht TuS Müschede mit 6:0 und bleibt damit im Diemelstadion (3 S., 2 U.), ungeschlagen. „Man hat deutlich gesehen, dass Müschede verunsi-chert ist. Gut gefallen hat mir vor allem unser Angriff“, lobte VfB-Coach Paul Bender. Kraemer erzielte zwei Tore selbst und bereitete einen Treffer vor. Auch Alex Schemp und Jonas Braun trafen jeweils doppelt. Bender: „Unsere beiden A-Jugendlichen Tobias Viering und Kevin Ruhnau hatten einen guten Einstand im Seniorenteam.“

Der TuS Müschede tritt im Tabellenkeller weiter sieglos auf der Stelle. TuS-Trainer Jochheim. „Die Gegentore gleich am Anfang und nach der Pause haben unser ganzes Konzept über den Haufen geworfen. Spätestens danach haben wir uns aufgegeben.“

Licht am Ende des Tunnels sieht dagegen der FC Arpe/Wormbach nach dem Trainerwechsel (Selter für Korte). Zwar gab es beim Comeback von Jens Selter nur ein 2:2 gegen den FC Nuhnetal, aber der Coach war nicht unzufrieden. „Ich habe viele positive Ansätze gesehen. Die Mannschaft hat Leidenschaft gezeigt und das war ganz wichtig“, berichtete Selter.

Der FC Nuhnetal rehabilitierte sich mit dem 2:2 für die 0:7-Pleite zuletzt beim TuS Sundern. „Wir haben zweimal einen Rückstand aufgeholt. Die Mannschaft hat toll gekämpft“, lobte Guntermann-Vertreter Bernd Lupp.

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