SSV Meschede und SC Neheim in der Hammer-Gruppe

Anpfiff für den Schlussspurt: Das Finale des 26. RWE-Winter-Cups geht am Sonntag ab 11 Uhr in der Sporthalle „Große Wiese“ über die Bühne. Mit von der Partie ist auch Vorjahressieger SuS Langscheid/Enkhausen (Szene mit Markus Kulisch). In der Gruppe 2 treffen der SSV Meschede und der SC Neheim aufeinander.
Anpfiff für den Schlussspurt: Das Finale des 26. RWE-Winter-Cups geht am Sonntag ab 11 Uhr in der Sporthalle „Große Wiese“ über die Bühne. Mit von der Partie ist auch Vorjahressieger SuS Langscheid/Enkhausen (Szene mit Markus Kulisch). In der Gruppe 2 treffen der SSV Meschede und der SC Neheim aufeinander.
Foto: WP/Knepper
Was wir bereits wissen
Der abschließende RWE-Super-Cup wird am Sonntag, 1. Februar, um 11 Uhr in der Sporthalle „Große Wiese“ angepfiffen. 16 Teams sind am Start.

Sauerland..  Es geht um die begehrte Krone beim RWE-Winter-Cup. Die besten 16 Mannschaften müssen im Wettstreit um den Gesamtsieg Farbe bekennen. Der abschließende RWE-Super-Cup wird am Sonntag, 1. Februar, um 11 Uhr in der Sporthalle „Große Wiese“ angepfiffen. Der Sieger, der am Ende 179 Mannschaften hinter sich gelassen haben wird, darf sich über eine Siegprämie in Höhe von 3 000 Euro freuen. Insgesamt ist der 26. RWE-Winter-Cup mit 30 000 Euro dotiert.

In vier Gruppen gehen die 16 Teams an den Start. Nach dem Abschluss der Vorrunde qualifizieren sich jeweils die beiden ersten Teams jeder Gruppe für die sich anschließende Doppel-K.o.-Runde (ab 15.30 Uhr). Gegen 18 Uhr soll der Sieger 2015 feststehen. Bereits über 500 Tickets sind veräußert worden. „Die Fangruppen lassen sich einiges für das Finale des 26. RWE-Winter-Cups einfallen“, rechnet Ralf Detzner, Koordinator des nach Veranstalterangaben größten Hallen-Fußball-Turniers in NRW, mit einer grandiosen Stimmung. Rund 600 Zuschauer finden in der Sporthalle „Große Wiese“ im Idealfall Platz.

Der SuS Langscheid/Enkhausen, der sich im vergangenen Jahr den Gesamtsieg gesichert hat, ist am Sonntag in der Gruppe 1 unterwegs und trifft hier auf den Landesligisten FSV Werdohl, den A-Kreisligisten FC Phoenix Halver 08 und den B-Kreisligisten SF Eichen-Krombach. „Werdohl schätze ich als sehr spielstark ein. Wir wollen so weit wie eben möglich kommen“, beschreibt Marc Bertelt, Teammanager des SuS, die Ambitionen des Fußball-Westfalenligisten.

Der SSV Meschede trifft in der Gruppe 2 auf den Landesligisten SC Neheim, den B-Ligisten Yunus Emre Hammer SV und den A-Ligisten Holzpfosten Schwerte. „Wir haben eine anspruchsvolle Gruppe erwischt und wollen unsere guten Hallenleistungen fortsetzen. Der SC Neheim ist natürlich der schwerste Gegner, allerdings ist Holzpfosten Schwerte nicht zu unterschätzen“, sagt SSV-Trainer Heiko Hofmann. Fehlen werden Burak Yavuz und Chris Haumer.

Der SC Neheim, frisch gebackener Arnsberger Stadt- und Kreismeister im Hallenfußball, will „so viel wie möglich erreichen“ (SCN-Trainer Alex Bruchhage). Die Neheimer, die mit der gleichen Mannschaft wie beim Regional-Cup in Sundern antreten werden, sind seit acht Jahren erstmals wieder beim RWE-Super-Cup-Finale dabei. „Meschede verfügt über eine richtig gute Hallen-Mannschaft“, weiß Bruchhage um die Qualitäten der Konkurrenz. Auch Udo Borggrewe, Sportlicher Leiter des SCN, zeigt einigen Respekt vor den Gruppengegnern: „Es wird nicht einfach, die Vierer-Gruppe zu überstehen.“ Vor allem Holzenpfosten Schwerte sei, so Borggrewe, nicht zu unterschätzen. „Die Brüder sind gut“, urteilte Borggrewe anerkennend.

Das Bezirksliga-Team des TuS Langenholthausen ist in der Gruppe 3 im Einsatz und muss sich mit dem B-Ligisten TSC Steinheim, dem A-Ligisten TuS SG Oestinghausen und dem SV Hilbeck, dem Sieger des Warsteiner Masters, auseinandersetzen. „Wir müssen uns vor keinem verstecken“, sagte TuS-Spielertrainer Michael Erzen, der auf den Kader von Sundern setzen wird. Hinzu kommt Patrick Rüth.

In der Gruppe 4 spielen der Vorweg-Cup-Sieger, die SpVg. Brakel (Bezirksliga), der FC Peckelsheim/Eissen/Löwen (Bezirksliga) und Eyüp Spor Werdohl (B-Liga).