SSV Meschede gewinnt den 26. RWE-WinterCup

Die Landesliga-Fußballer des SSV Meschede haben den 26. RWE-Winter-Cup gewonnen und damit 179 andere Mannschaften hinter sich gelassen.
Die Landesliga-Fußballer des SSV Meschede haben den 26. RWE-Winter-Cup gewonnen und damit 179 andere Mannschaften hinter sich gelassen.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der SSV Meschede hat in der Sporthalle Große Wiese in Hüsten den 26. RWE-WinterCup gewonnen.

Hüsten..  Bis zum Schluss haben sie temporeich auf die Tube gedrückt. Dann waren sie am Ziel der Träume. Die Landesliga-Fußballer des SSV Meschede haben den 26. RWE-Winter-Cup gewonnen und damit 179 andere Mannschaften hinter sich gelassen. In den beiden Endspielen haben sie sich am Sonntagabend gegen den klassengleichen SV Hilbeck behaupten können. Jubelnd und hopsend liefen die Mescheder Spieler nach der Entscheidung in der Sporthalle „Große Wiese“ zu ihren Fans und ließen sich feiern.

Im ersten Endspiel gegen Hilbeck gewannen die Mescheder mit 4:0. Da die Hilbecker bis dahin wie auch die Mescheder mit nur einer Niederlage belastet waren, musste in der Doppel-K.o.-Runde eine Neuauflage her. Auch hier setzte sich der SSV durch. Die Treffer beim 2:1-Sieg markierten Mahmut Yavusaslan und Emre Yilmaz. Mahmut Yavusaslan erzielte insgesamt acht Treffer und wurde als bester Torschütze des RWE-Super-Cups ausgezeichnet. „Wir haben uns absolut verdient den Sieg geholt. Die Jungs haben sich zusammen gerissen und auf die Zähne gebissen“, freute sich SSV-Trainer Heiko Hofmann riesig über den Triumph und die Siegprämie in Höghe von 3 000 Ruro

Die weiteren HSK-Teams hatten nicht soviel Grund zum Jubeln. Die Landesliga-Fußballer des SC Neheim mussten sich nach der Vorrunde verabschieden. In der Gruppe 2 reichte der dritte Platz nicht für ein Weiterkommen. Besser waren der SSV Meschede (2.) und Holzpfosten Schwerte (1.). Insgesamt habe, so Neheims Trainer Alex Bruchhage, sein Team eine ordentliche Leistung beim RWE-Super-Cup-Finale gezeigt. „Aber sie war nicht so gut wie beim Regional-Cup in Sundern, als wir Zweiter geworden sind“, urteilte Bruchhage im Rückblick.

Die Neheimer sind amtierender Arnsberger Stadtmeister im Hallenfußball und haben auch die Hallen-Kreismeisterschaft des Fußball-Kreises Arnsberg gewonnen.

Mit demselben sportlichen Schicksal sah sich der SuS Langscheid/Enkhausen konfrontiert. Im vergangenen Jahr stemmten die Westfalenliga-Fußballer von der Sorpe noch den goldenen Siegerpokal beim RWE-Winter-Cup freudestrahlend in die Höhe. Diesmal schieden sie bereits nach der Vorrunde aus. In der Gruppe eins belegten sie am Ende hinter dem FSV Werdohl (1.) und FC Phoenix Halver (2). den dritten Platz. Nur wenn der FC Phoenix Halver das letzte Gruppenspiel gegen die SF Eichen-Krombach verloren hätte, wäre der SuS mit Glück weiter gekommen. Aber die Rechnung ging nicht auf. Das Phoenix-Team gewann mit 5:0. „Natürlich sind wir enttäuscht“, sagte Langscheids Teammanager Marc Bertelt, der das SuS-Team gecoacht hat. „Wenn Du die Gruppenphase nicht überstehst, dann kannst Du nicht soviel richtig gemacht haben“, lautete Bertelts Analyse nach dem Scheitern. Er musste unter anderem auf Markus Kulisch, Mike Davids und Kerem Gönülal verzichten.

Richtig bedient war Michael Erzen, Spielertrainer des Bezirksligisten TuS Langenholthausen. „Das hatte nichts mit dem Auftritt beim Regional-Cup in Sundern zu tun, den wir gewonnen haben. Wir haben überhaupt kein Zweikampfverhalten gezeigt“, sagte Erzen nach dem 2:2 gegen den späteren Gesamtzweiten SV Hilbeck. Das Remis war das einzige Erfolgserlebnis des TuS, der nach der Vorrunde als Schlusslicht der Gruppe 3 seine Sachen packen musste.