Sechs Punkte Vorsprung sind für Krämer kein Ruhekissen

Der BC Eslohe siegte in Allagen mit 4:1.
Der BC Eslohe siegte in Allagen mit 4:1.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Durch die 1:2-Niederlage der SF Birkelbach in Kirchhundem hat Bezirksliga-Spitzenreiter BC Eslohe seinen Vorsprung auf sechs Punkte ausgebaut.

Sauerland..  Die sechs Punkte Vorsprung sind für Carsten Krämer, Trainer des BC Eslohe, aber alles andere als ein Ruhekissen. „Jetzt müssen wir in den beiden nächsten Spielen gegen den TuS Langenholthausen und in Plettenberg unsere Hausaufgaben machen. Ich möchte nicht, dass es danach gegen den SV Brilon und FC Arpe/Wormbach noch einmal eng wird“, sagte Carsten Krämer nach dem 10. Auswärtssieg mit 4:1 bei GW Allagen. Krämer weiter: „Wir haben die letzten beiden Spiele in Allagen verloren. Von daher war es gut, dass wir die drei Punkte mitgenommen haben, auch wenn wir uns nicht mit Ruhm bekleckert haben.“

Neuer Tabellenzweiter ist der SV Brilon, der seine Erfolgsserie mit dem 4:3 in Langenholthausen weiter ausgebaut hat. Brilon ist mittlerweile seit sieben Spielen (19 Punkte) ungeschlagen. SVB-Trainer „Schorsch“ Niglis: „Beide Mannschaften haben mit offenem Visier gespielt. Zum Schluss haben wir noch einmal alles in die Waagschale geworfen und einen kühlen Kopf bewahrt. Dafür sind wir am Ende belohnt worden. Der zweite Platz ist für mich aber nur eine Momentaufnahme.“

Der FC Arpe/Wormbach hat nach dem 5:3-Sieg gegen den TuS Plettenberg nur noch zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten SV Brilon. „Wir müssen noch gegen Brilon spielen. Daher ist noch alles möglich im Rennen um den Relegationsplatz“, berichtete FC-Coach Jens Selter. „Wir haben gegen Plettenberg eine ganz starke erste Halbzeit gespielt. Nachher haben wir es dann etwas ruhiger angehen lassen. Der Sieg war aber nie in Gefahr.“

Der FC Kirchhundem hat mit dem 2:1-Sieg gegen die SF Birkelbach Platz fünf gefestigt. FCK-Trainer Adnan Spago: „Der kämpferische Aspekt stand im Vordergrund. Es hat viele Fouls auf beiden Seiten gegeben. Es kam kaum ein Spielfluss zustande. Wir haben dann beide Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht.“

Der TuS Sundern hat mit 7:0 beim FC Nuhnetal gewonnen und damit den dritten Sieg in Folge eingefahren. „Ich hatte deutlich mehr Gegenwehr erwartet. Dabei haben wir gar nicht überragend gespielt“, sagte TuS-Trainer Andreas Mühle.

Wichtige Punkte im Abstiegskampf haben der SV Schmallenberg/Fredeburg und SV Dorlar/Sellinghausen eingefahren. Beide haben ihre Heimspiele gewonnen und jetzt sechs bzw. acht Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den der FC Nuhnetal einnimmt. „Es ist schon ein gutes Gefühl, wenn man nach acht sieglosen Spielen endlich wieder einmal wieder als Gewinner vom Platz geht“, sagte Markus Grobbel, Trainer des SV Dorlar/Sellinghausen, nach dem 4:1-Erfolg gegen den TuS Warstein. „Der Sieg war längst überfällig. Wir haben sicher nicht unser bestes Spiel gemacht. Dafür waren wir aber effektiv. Mit den Spielen gegen Werdohl II und Nuhnetal haben wir jetzt alles wieder in eigener Hand.“

Auch Mike Kleinsorge vom SV Schmallenberg/Fredeburg atmete nach dem 6:2-Erfolg über Schlusslicht FSV Werdohl II auf. „Nach dem 0:1 sind wir gut ins Spiel gekommen und mit 4:1 in die Pause gegangen. Im zweiten Durchgang hätten wir den Gegner abschießen können.“

Torschützenliste

31 Tore: Rene Weißbach (TuS Langenholthausen);

23 Tore: Alex Schmidt (+1, FC Arpe/W.);

22 Tore: Philipp Bürger (+2, BC Eslohe), Alexander Flock (+2), Jan Niklas Bause (+2, beide SV Brilon), Benedikt Heppe (Allagen);

17 Tore: Nils Feldmann (+1, BC Eslohe);

16 Tore: Marco Pometti (+2, TuS Sundern);

14 Tore: Raphael Verhasselt (+1, SuS Langscheid/Enkhausen II), Jens Sonneborn (TSV Aue-Wingeshausen), Tobias Hennecke (SV Dorlar/Sellinghausen).