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RW Erlinghausen brennt Torfeuerwerk ab

02.09.2012 | 22:28 Uhr
RW Erlinghausen brennt Torfeuerwerk ab
Jan Kupitz (Nr. 7) erzielte gegen die SG Finnentrop/Bamenohl einen Treffer.Foto: mahein

Erlinghausen. Landesliga-Aufsteiger RW Erlinghausen hat vor 120 Besuchern im Hudestadion ein Torfeuerwerk abgebrannt. Gegen die SG Finnentrop/Bamenohl siegten die Rot-Weißen mit 8:1 (4:0). Für Erlinghausen war es der erste Saisonsieg im dritten Punktspiel.

Die harmlosen Gäste aus dem Kreis Olpe, die zu keiner Zeit Landesliganiveau erkennen ließen, waren völlig überfordert und mit den acht Gegentoren noch gut bedient. So hatte es auch BVB-Boss Watzke gesehen. „Finnentrop/Bamenohl konnte nicht mithalten. Es war ein Klassenunterschied zu erkennen. Ich weiß aber nicht, ob wir so stark waren oder der Gegner so schwach. Für die Zuschauer war es natürlich ein herrliches Spiel. Wann sieht man schon einmal acht Tore von der eigenen Mannschaft? Man sollte den hohen Sieg aber nicht überbewerten“, lautete das Fazit von Erlinghausens Vereinschef „Aki“ Watzke.

Das Schützenfest im Hudestadion ging bereits in der 9. Minute los. Ein krasser Fehler von Abwehrspieler Florian Goldmann nutzte Daniel Berlinski zum 1:0. In der 23. Minute erhöhte Jan Röleke nach einem schönen Pass von Roberto Busacca zum 2:0. Dann kam die große Zeit von Spielführer Roberto Busacca, der zunächst den Pfosten traf und anschließend drei Tore in Serie erzielte (32., 41. und 53. Minute).

Für das 6:0 sorgte RWE-Torjäger Jan Kupitz. Acht Minuten später kamen die harmlosen Gäste durch Christian Günther zum Ehrentreffer. Anschließend waren aber wieder die Rot-Weißen an der Reihe, die ihren Torhunger noch nicht gestillt hatten. Nach einer Ecke von Busacca köpfte Daniel Berlinski das Leder zum 7:1 in die Maschen und acht Minuten vor dem Ende verwandelte der gerade erst eingewechselte Raphael Lorenz einen an Ümral Bahceci verursachten Elfmeter zum 8:1-Endstand.

RWE-Vize Hermann Marzodko brachte die 90 Minuten kurz und knapp auf den Punkt: „Ein überragender Roberto Busacca hat uns zum Sieg geführt. Es war allerdings kläglich, was der Gegner hier geboten hat. Es war ein Spiel auf ein Tor, das wir noch höher hätten gewinnen können.“

RWE: Garibzada, Kriesche, Kocak, Rosenkranz, Röleke, Berlinski (82. Lorenz), Jan Kupitz (62. Ruhnau), Busacca, Akgüvercin, Kandlen (70. Bahceci), John. - Tore: 1:0 (9.) Berlinski, 2:0 (23.) Röleke, 3:0 (32.) Busacca, 4:0 (41.) Busacca, 5:0 (53.) Busacca, 6:0 (61.) Kupitz, 6:1 (67.) Günther, 7:1 (69.) Berlinski, 8:1 (82./Foul-Elfmeter) Lorenz.

Heinz Heinemann

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