Reinhold Wälter ist Westfalens Tennistrainer des Jahres

Zum Tennistrainer des Jahres 2014 des WTV wurde Reinhold Wälter (rechts) vom Blau-Weiß Sundern gewählt. Die Auszeichnung wurde vom WTV-Referenten für Lehrwesen, Klaus Roßdeutscher (links), vorgenommen.
Zum Tennistrainer des Jahres 2014 des WTV wurde Reinhold Wälter (rechts) vom Blau-Weiß Sundern gewählt. Die Auszeichnung wurde vom WTV-Referenten für Lehrwesen, Klaus Roßdeutscher (links), vorgenommen.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Zum „Trainer des Jahres 2014“ ist Reinhold Wälter vom TC BW Sundern gewählt worden. Beim WTV-Verbandstag in Kamen erhielt er jetzt die Urkunde.

Kamen/Sauerland..  Im vorletzten Jahr kam die Trainerin des Jahres mit Judith Sprenger aus dem Sauerland, genauso wie der „Trainer des Jahres 2014“: Diesmal durfte sich Reinhold Wälter vom TC Blau-Weiß Sundern über diesen Titel des Westfälischen Tennis-Verbandes freuen.

Wälter besitzt seit 2004 die C-Trainer-Lizenz. In seinen Clubs gibt es große Mitgliedergewinne, vor allem im Jugendbereich, viele neue Mannschaftsmeldungen und zahlreiche Kooperationen mit Schulen und Kindergärten. Auch sonst ist Wälter als Trainer sehr rührig: Er organisiert Feriencamps, Midcourt-Turniere, LK-Turniere für Erwachsene und Jugendliche, Eltern-Kind-Turniere, Senioren-Turniere, Cardio-Tennis, Kindergeburtstage sowie Spielervermittlung. Zudem betreibt er eine eigene moderne Tennishalle in Sundern.

Seit 1992 wird jeweils am Ende einer Saison im WTV die beste Tennisspielerin bzw- spieler sowie die Mannschaft des Jahres gewählt. Das Ergebnis war zum Teil doch überraschend: Zweifellos sind Dinah Pfizenmaier (THC im VfL Bochum) und Jan-Lennard Struff (Blau-Weiß Halle) und der TC Blau-Weiss Halle als aktueller Deutscher Herren-Mannschaftsmeister die sportlichen Aushängeschilder des Verbandes. Daneben gibt es aber einige Akteure, die genau so kontinuierlich an sich arbeiten und sich damit die Sympathien der Tennisfans sicherten.

Sowohl Dinah Pfizenmaier als auch Jan-Lennard Struff erreichten 2014 ihr bisher bestes internationales Ranking. Struff kletterte bis auf Position 46 (ATP-Rangliste vom 27. Oktober 2014) und Pfizenmaier wurde am 17. März auf Rang 79 geführt. Während die Kamenerin, die sich zurzeit noch auf Südamerika-Tour befindet, wo sie in der vergangenen Woche das Viertelfinale beim WTA-Turnier in Rio de Janeiro erreichte, aber insgesamt zum fünften Mal als „Spielerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde, musste sich Struff mit Platz drei hinter Kim Möllers (Dorstener TC) und Marvin Netuschil (TC Iserlohn) begnügen.