Reicht TSV Bigge-Olsberg das Tor von Nino Pinheiro?

Jubel bei den TSV-Kickern über das 1:0. Der Torschütze Nino Campos Pinheiro (Nr. 11) wird beglückwünscht.
Jubel bei den TSV-Kickern über das 1:0. Der Torschütze Nino Campos Pinheiro (Nr. 11) wird beglückwünscht.
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Was wir bereits wissen
Der TSV Bigge-Olsberg hat das erste Relegationsspiel zum Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga gegen Fatih Türkgücü Meschede mit 1:0 (1:0) gewonnen.

Olsberg..  Der TSV Bigge-Olsberg hat das erste Relegationsspiel zum Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga gegen Fatih Türkgücü Meschede mit 1:0 (1:0) gewonnen. Ob das eine Tor letztendlich reicht, wird sich am kommenden Samstag, 20. Juni, um 15 Uhr beim Rückspiel auf dem Aschenplatz in Meschede klären. Beide Mannschaften haben aufgrund dieses Ergebnisses jedoch noch alle Möglichkeiten. „Aufgrund des hauchdünnen Vorsprunges wird es in Meschede sicherlich nicht einfach. Ich hätte gern gesehen, wenn wir noch den zweiten Treffer nachgelegt hätten“, berichtet TSV-Fußballobmann Michael Funke.

950 Besucher sahen in der Sparkassen-Arena in Bigge ein Spiel, das von der Taktik geprägt war. Die Gäste waren vor allem im ersten Durchgang sehr defensiv eingestellt und dementsprechend war es schwer für die Gastgeber, sich zwingende Torchancen herauszuspielen. Die erste dicke Möglichkeiten wurde durch Fatih Türkgüvü selbst herbeigeführt, als Torhüter Furkan Oz den Kopfball von Emrah Kömleksiz so gerade noch um den Pfosten lenken konnte. Nach dem anschließenden Eckball konnte Oz einen Ball von Marc Herkrath abwehren. In der 27. Minute hatte der TSV-Anhang dann endlich Zeit zum Jubeln. Nach einer schönen Angriffsaktion über Nico Sperling und Timo Stappert kam der zu Nino Campos Pinheiro, der unhaltbar einschoss.

Nach dem Wechsel spielte der Mescheder Meister offensiver . Dadurch hatte der TSV zwei dicke Möglichkeiten durch Johannes Hoffmann und Timo Stappert, die aber das Gehäuse nicht trafen. Bedingt durch drei Einwechselungen machten die Gäste aus der Kreisstadt jetzt Druck. Die ganz dicke Möglichkeit zum Ausgleich wurde in der Nachspielzeit vergeben. Der eingewechselte Sergej Peters setzte den Ball aus kurzer Distanz neben das Tor. „Das war schon eine 1000- prozentige Torchance“, ärgerte sich Fatih-Trainer Detlef Greulich, der aber für das Rückspiel jetzt alle Möglichkeiten sieht: „Dort werden wir alles mobilisieren. Wir haben noch einige Pfeile im Köcher. Wenn die treffen, wird es ein hammergeiles Spiel. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel offen gehalten.“