RC Sorpesee übt eine unglaubliche Anziehungskraft aus

Jubel, Trubel, Heiterkeit: Die Volleyballerinnen des RC Sorpesee hüpfen vor Freude nach dem 3:0-Auswärtssieg im Spitzenspiel gegen Bremen.
Jubel, Trubel, Heiterkeit: Die Volleyballerinnen des RC Sorpesee hüpfen vor Freude nach dem 3:0-Auswärtssieg im Spitzenspiel gegen Bremen.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der Aufsteiger RC Sorpesee steht an der Tabellenspitze und hat nach zehn Spieltagen sieben Punkte Vorsprung auf den Zweiten aus Bremen.

Bremen/Langscheid..  „Vielen Dank an alle, die dabei waren oder uns von zu Hause die Daumen gedrückt haben. Es hat definitiv sehr geholfen“, sagte Julian Schallow, Erfolgstrainer der Drittliga-Volleyballerinnen des RC Sorpesee, nach dem famosen 3:0-Auswärtsspieg im Spitzenspiel beim TV Eiche Horn Bremen. Der Wahnsinn, so Schallow, gehe weiter. Der Aufsteiger aus dem Sauerland steht an der Tabellenspitze und hat nach zehn Spieltagen sieben Punkte Vorsprung auf den Zweiten aus Bremen.

Die RCS-Damen üben scheinbar eine unglaubliche Anziehungskraft aus. Mit Oliver Heymer hatte einer der treusten RCS-Fans den Weg nach Bremen gefunden und dies nicht von irgendwo her, sondern per Direktflug aus London. Es war die perfekte Überraschung vor Spielbeginn.

Ähnlich stürmisch wie der Rückrundenauftakt in Bremen fiel dann auch nach dem entscheidenden Punkt der Jubel beim Siegerteam von der Sorpe aus. „Jubel, Trubel, Heiterkeit“, beschrieb Schallow die fantastische Stimmung. Auch das Shakehands der Trainer und Schiedsrichter, deren starke und unaufgeregte Leistung dem Spitzenspiel einen würdigen Rahmen verlieh, fehlte nicht. Die abschließenden Worte des Tages gehörten der verletzten Leonie Hoffmann: „Das war einfach der Hammer, es war so etwas von spannend, dass ich selbst auf Krücken nass geschwitzt.“ „Das finde ich auch, aber zwischendurch hattet ihr wieder das berühmte Sorpesee-Tief“, ergänzte RCS-Physio Anne Schmitz. „Ein Tief, aus dem wieder einmal die Fans das Team im richtigen Moment herausklatschten und eine Leistung, auf die der gesamte Tross mächtig stolz sein kann“, teilte Schallow stolz mit.

Rückfahrt ein Highlight

Die Rückfahrt ins Sauerland unter der Regie von Reiseleiter Olli Heymer und Busfahrer Hans geriet so ebenso wie das Spiel zu einem wahren Highlight. „Wenngleich speziell bei den Spielerinnen das ein oder andere Augenlid am Ende doch schwer wurde“, beschrieb Schallow die Konsequenzen des erfolgreichen Spieltages.