RC Sorpesee nach der Talkrunde „gut zu Fuß unterwegs“

Und ab geht die Post: Angeführt von Lena Vedder und Kirsten Platte nehmen die Zweitliga-Volleyballerinnen des RC Sorpesee zum Trainingsauftakt den Lauf über 12 Kilometer in Angriff.
Und ab geht die Post: Angeführt von Lena Vedder und Kirsten Platte nehmen die Zweitliga-Volleyballerinnen des RC Sorpesee zum Trainingsauftakt den Lauf über 12 Kilometer in Angriff.
Foto: WP
Die Zweitliga-Volleyballerinnen des RC Sorpesee sind in den Trainingsbetrieb eingestiegen. Zunächst steht die Ausdauerschulung an erster Stelle.

Langscheid..  Hier ein freundliches Hallo, dort eine herzliche Umarmung zur Begrüßung. Es ging locker, aber konzentriert zu beim Trainingsauftakt der Zweitliga-Volleyballerinnen des RC Sorpesee. Cheftrainer Julian Schallow hatte sein Team am zurückliegenden Dienstag für die erste Trainingseinheit zum Bootshaus des RCS in Langscheid gebeten. Alle 13 Spielerinnen sind dem Lockruf gefolgt. Der Trainingsalltag hat den Meister der Dritten Liga und Pokalsieger wieder eingeholt. Die Zeit des Feierns ist jetzt endgültig vorbei. Doch die Vorfreude auf die neue Saison ist groß.

„Wichtig ist, dass wir am ersten Spieltag topfit sind“, machte Schallow während der rund 30-minütigen Teambesprechung im Bootshaus deutlich. Die Trainingsumfänge, die Intensität und die Übergänge von den Ausdauer- zu den Krafteinheiten: „Chef“ Schallow erläuterte detailliert die unterschiedlichen Trainingsschwerpunkte bis zum Saisonstart am 19./20. September. Seine „Damen“ hörten aufmerksam zu. Damit er keine einsamen Dialoge führen musste, hatte Schallow vorgesorgt. Er überreichte seinen Spielerinnen vor Beginn seiner „Rede“ den farbig ausgedruckten Trainingsplan. Schallow hatte auch eine Mappe und an einen Schnellhefter gedacht. Er ist eben Perfektionist und ist prinzipiell vom Zettelchaos genervt. Bei seinen grundsätzlichen Planungen des Trainings vertraut er auf die Erfahrungswerte der vergangenen Saison, die mit dem Aufstieg in die Zweite Bundesliga gekrönt worden ist. Allerdings weiß Schallow auch, dass die Zweitliga-Saison einen „Tick länger“ ist als die Dritte Liga. Dies sei, so der „Chef“ weiter, in den Planungen berücksichtigt worden.

Nach der „Talkrunde“ machte Schallow dann ernst. Nach einer kurzen Aufwärmphase vor dem Bootshaus stand die erste Laufeinheit auf dem Programm. „Wir sind gut zu Fuß unterwegs“, sagte Schallow vor dem Startschuss. Zwölf flache Kilometer mussten die Meister-Damen von der Sorpe gleich am ersten Trainingstag abspulen. Gegen Ende der Einheit bescherte der Wettergott den gebeutelten Sportlerinnen dann noch einen gehörigen Regenschauer, der fast wie eine kalte Dusche wirkte. „Besser in der Vorbereitung als in der Saison“, dachten sich die Aktiven und zogen ihr Programm (fast) ohne Murren durch. Angekommen am Bootshaus gab es dann neben der Nachbereitung und einer dosierten Kalorienzufuhr noch die wohlverdiente wärmere Dusche und ein spaßiges Nachher-Bild im nassen Pudel-Look.

Beim Aufgalopp waren aus der ersten Trainingsgruppe am Dienstag dabei: Nora Anders, Henrike Axt, Lara Drölle, Nicole Freiburg, Michelle Henkies, Lisa Hennecke, Leonie Hoffmann, Theresa Lübke, Kirsten Platte, Katharina Schulte-Schmale, Johanna Voß, Lena Vedder und Physiotherapeutin Anne Schmitz.

Stimmige Voraussetzungen

Die Aufsteiger in die 2. Bundesliga (Nord) der Frauen sind der RC Sorpesee (Meister der Dritten Liga, West), der SV BW Dingden (Zweiter der Dritte Liga, West) und der TV Eiche Horn Bremen (Dritter der Dritten Liga, West). Alle drei Teams haben einen Lizenzantrag für die 2. Volleyball-Bundesliga gestellt. Die Voraussetzungen scheinen nach Aussagen des Verbandes bei allen Aufstiegskandidaten zu stimmen.