Neheims Taktik überzeugt – Platz 2

Sundern..  Drei von 16 Teams sind weiter. Beim Regional-Cup in Sundern haben sich der Turniersieger TuS Langenholthausen, der SC Neheim als Zweiter und der Titelverteidiger SuS Langscheid/Enkhausen als Dritter für das RWE-Super-Cup-Finale am 1. Februar in Hüsten qualifiziert. Insgesamt haben rund 350 Zuschauer in der Sporthalle Sundern die Spiele des Regional-Cups verfolgt. „Unsere Erwartungen sind übertroffen worden“, sagte Norbert Vedder, Interimstrainer des TuS Sundern und gleichzeitig Turnierorganisator, nach dem Ende des Hallenfußball-Turniers.

Im entscheidenden letzten Spiel um den Turniersieg standen sich der Landesligist SC Neheim und der TuS Langenholthausen (Bezirksliga) gegenüber. Die Neheimer gewannen mit 5:1. Da beide Teams in der Doppel-K.o.-Runde danach mit einer Niederlage belastet waren, musste die Revanche her, die Langenholthausen dann mit 3:2 gewann. „Die Jungs haben ein richtig gutes Turnier gespielt und taktisch überzeugt“, sagte Neheims Trainer Alex Bruchhage mit Blick auf den zweiten Platz. Sein Team habe, so der SCN-Coach weiter, die Leistungen der letzten Wochen bestätigt. Unter anderem gewann der SCN die Arnsberger Stadtmeisterschaft und am vorletzten Sonntag die Kreismeisterschaft im Hallenfußball.

Die Langscheider sicherten sich mit Glück noch die Finalteilnahme. Im Schlüsselspiel gegen den agilen TuS Sundern behielten sie nach einem verrückten Neun-Neun-Meter-Schießen mit 7:6 die Oberhand. Beide Teams scheiterten jeweils dreimal von der „Marke.“ Den entscheidenden Strafstoß für Sundern setzte Marcel Osebold an den rechten Pfosten. „Steffen Winiarski hat sensationell gehalten“, urteilte Marc Bertelt, Teammanager des SuS. Der SuS habe, so Bertelt, mit dem Einzug ins Finale das gesetzte Ziel erreicht.

Das Nachsehen hatte der TuS Sundern, der mit Platz vier knapp die Qualifikation für den Hüstener Finaltag verpasste. „Wir haben gegen Langscheid mit 2:0 geführt und im Neun-Meter-Schießen drei Matchbälle vergeben. Den Jungs kann ich keinen Vorwurf machen. Wir wären gerne ins Finale gekommen“, skizzierte Vedder den Turniertag. Der Regional-Cup war auch Endstation für das Landesliga-Team des SV Hüsten 09, das in der Doppel-K.o.-Runde nach der Niederlage gegen Sundern (2:4) adieu sagen musste und im Gesamtklassement den fünften Platz belegte. „Sundern hat verdient gewonnen“, anerkannte Torsten Garbe, Spielertrainer der Hüstener, die Leistung des Gegners. Garbe machte aber deutlich, dass er nur allzu gerne in die Endrunde eingezogen wäre.