Nachwuchsspieler des TuS Sundern sind auf Erfolgskurs

Erfolgreiche Tischtennis-Mädchen und -Jungen: (von links nach rechts): Medeea Grozav-Marcu, Julia Stellpflug, Melina Kösling, Luca Sanchez, Felix Teiner und vor allem Bastian Steeg spielten in der Bezirksrangliste groß auf.
Erfolgreiche Tischtennis-Mädchen und -Jungen: (von links nach rechts): Medeea Grozav-Marcu, Julia Stellpflug, Melina Kösling, Luca Sanchez, Felix Teiner und vor allem Bastian Steeg spielten in der Bezirksrangliste groß auf.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
In der Tischtennis-Abteilung des TuS Sundern geht es im Moment beim Nachwuchs hoch her. Die Jungspunde sahnen kräftig ab.

Sundern..  In der Tischtennis-Abteilung des TuS Sundern geht es gerade beim Nachwuchs hoch her: Die zweite Jungenmannschaft ist bereits aufgestiegen, die erste Jungenmannschaft hat noch Chancen auf die neue NRW-Liga und in der Bezirksrangliste macht der Nachwuchs Plätze gut.


2. Jungenmannschaft steigt auf
Die 2. Jungenmannschaft des TuS Sundern ist über den Umweg Relegation in die Bezirksklasse aufgestiegen. Nach einer bärenstarken Kreisligasaison und einem tollen 2. Platz in der Relegationsgruppe erhielt der TuS gestern die Nachricht vom Staffelleiter, dass die Mannschaft in der kommenden Saison in der Bezirksklasse antreten darf. Zur erfolgreichen Mannschaft gehören die Spieler Julian Steeg, Niklas Lübke, Lukas König und Lukas Girbes.

Relegation für NRW-Liga

Es war im ersten Moment, als wären Weihnachten und Ostern auf einen Tag gefallen. Die Jungenmannschaft des TuS Sundern durfte wider Erwarten doch noch an der Aufstiegsrelegation zur neu geschaffenen NRW-Liga teilnehmen. Es winkt also ein Startplatz in der höchsten Jugendspielklasse für die Saison 2015/2016. In der ersten von zwei Relegationsrunden belegten die Jungen nach einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage den unglücklichen 3. Platz, während Oberhausen punktgleich auf Rang 2 landete. Damit dürfen die Oberhausener schon fast den Aufstieg feiern.

Der TuS dagegen muss noch auf weitere Rückzüge aus der NRW-Liga hoffen und gleichzeitig in der nächsten Relegationsrunde Top-Leistungen abrufen. Dabei dürfte helfen, dass die Relegation am Wochenende des Sparkassen-Turniers (29. bis 31. Mai) in eigener Halle stattfindet. Zu Gast werden an diesem Tag der TTC Unterbruch, SSV Germania Wuppertal und TTC Straelen/Wachtendonk sein. Mit jedem Sieg steigen die Chancen auf einen der begehrten Plätze in der NRW-Liga.

Bezirksrangliste der Jugend

Der TuS Sundern darf in wenigen Wochen zur WTTV-Rangliste fahren. Und zwar vermutlich mit so vielen Spielerinnen und Spielern wie nie zu vor. Bei den A-Schülerinnen und Schülern konnten sich gleich fünf TuS-Akteure in der Bezirksrangliste auf den ersten 6 Plätzen einfinden. Melina Kösling belegte einen tollen 4. Platz, dicht gefolgt von Julia Stellpflug auf Platz 5. Die beiden trennte dabei nur ein Sieg, den Melina im direkten Duell gegen Julia ergatterte. Einen respektablen 11. Platz bei den A-Schülerinnen erkämpfte sich außerdem Medeea Grozav-Marcu, die aufgrund ihrer Teilnahme bei den A-Schülerinnen bei den C-Schülerinnen bis zur Verbandsebene freigestellt war.

Schüler in Top-Form

Auch bei den Schülern zeigte sich die TuS-Vertretung in Topform. Bastian Steeg wurde nach starker Leistung Dritter, Felix Teiner belegte Platz 4 und Luca Sanchez kam als Sechster ins Ziel. Den Dritten, Bastian, trennten dabei nur wenige Sätze vom Sechsten, Luca. Die Spieler erspielten alle eine Bilanz von 4:3-Spielen.

Bei den C-Schülern erreichte Anes Rebronja ebenfalls die Runde der besten Acht des Bezirks, musste sich dort allerdings geschlagen geben und belegte am Ende einen immer noch starken 8. Platz. Auch der zweite Tag der Bezirksrangliste in Letmathe verlief aus TuS-Sicht mehr als erfolgreich. Durch die krankheitsbedingte Absage von Lea Litschke waren zwar nur zwei Sunderner Starter in den Teilnehmerfeldern vertreten, aber die beiden zeigten einmal mehr tolle Leistungen.

Kein Spiel verloren

Bastian Steeg konnte bei den B-Schülern nach bärenstarker kämpferischer Leistung am Ende souverän gewinnen. Er gab im gesamten Turnierverlauf nicht ein Spiel ab und war damit nicht nur der stärkste, sondern auch der konstanteste Spieler der Konkurrenz. Bastian merkte man zwar genau wie Medeea Grozav-Marcu (siehe Infokasten) gegen Ende an, dass ihm die Kraft auszugehen drohte. Beide hatten ja am Vortag bereits bei den A-Schüler/innen gespielt. Doch beide kämpften sich bravourös durch das Turnier.