„Mala“ ist der Neue an Garbes Seite

Hüsten..  Der Schlussstrich ist gezogen. Der SV Hüsten 09, Absteiger aus der Fußball-Landesliga 2, hat zum Kehraus gegen den SV Hohenlimburg 10 mit 1:3 (1:0) verloren. Die Fußballer der Grün-Weißen haben damit Sommerpause. Die Verantwortlichen aus der Vorstands-Etage des SV Hüsten 09 befinden sich dagegen, nicht zuletzt durch den überraschenden Weggang von Top-Torjäger Georg Voß zum SC Neheim, noch in intensiven Planungen für die kommende Bezirksligasaison.

„Es ist insgesamt sehr schwer geworden, neue Spieler zu bekommen. Aber wir geben alles und sind derzeit noch mit fünf Spielern in Gesprächen“, teilte Rainer Müller mit. Rainer Müller, der zusammen mit Uwe Schulte an der Vereinsspitze des SV Hüsten 09 steht, wäre natürlich auch lieber in der Landesliga geblieben, „aber vielleicht braucht der Verein so ein Übergangsjahr“ (O-Ton Müller). Auf jeden Fall will Hüsten nach Aussage von Rainer Müller in der Bezirksliga im oberen Bereich der Tabelle mitspielen. Uwe Schulte fügte hinzu: „Vielleicht kommt in der Bezirksliga auch der Spaß am Fußball zurück. Denn man spielt doch Fußball, um zu gewinnen. Und das war bei uns in dieser Saison eher selten der Fall.“ Der SV Hüsten 09 feierte in der abgelaufenen Saison in 28 Spielen fünf Siege.

Am Rande der Partie gegen den SV Hohenlimburg 10 gaben Uwe Schulte und Rainer Müller keinen neuen Spieler, aber einen neuen Co-Trainer bekannt. In der kommenden Saison wird Thomas „Mala“ Malachowski, stellvertretender Abteilungsleiter des SV Hüsten 09, neben Chef-Coach Thorsten Garbe an der Linie stehen. Bayram Özbek kann den Job aus beruflichen Gründen nicht mehr ausüben. Müller: „Bayram bleibt uns aber als Spieler erhalten.“

Nicht als Spieler erhalten bleibt dem SV Hüsten 09 dagegen Georg Voß. Der Torjäger spielt in der kommenden Saison beim Lokalrivalen SC Neheim in der Landesliga; unsere Zeitung berichtete. Müller: „Er hatte uns in der Winterpause fest zugesagt. Jetzt geht er doch und sucht eine neue Herausforderung. So ist heute das Geschäft. Da kann man nichts machen.“