Löseke appelliert an alte Langscheider Tugenden

Der SuS Langscheid/Enkhausen verlor zuletzt gegen den TuS Eving-Lindenhorst mit 2:3
Der SuS Langscheid/Enkhausen verlor zuletzt gegen den TuS Eving-Lindenhorst mit 2:3
Foto: WP

Langscheid..  Fußball-Westfalenligist SuS Langscheid/Enkhausen steckt nach vier Niederlagen in Serie nicht nur in einer Ergebniskrise.

„Wir beschäftigen uns zu viel mit Nebenkriegsschauplätzen, die uns die Konzentration auf das Wesentliche rauben“, sagt Trainer Bernd Löseke vor dem Auswärtsspiel am Sonntag, 11. November, bei der DJK TuS Hordel.

Löseke hatte sein Team schon vor sechs Tagen nach der 2:3-Niederlage gegen Eving-Lindenhorst kritisiert. „Wir haben innerhalb der Mannschaft Pro­bleme, die sich auf dem Platz widerspiegeln. Sie machen es uns schwer, als Mannschaft aufzutreten.“ Nähere Einzelheiten nannte Löseke nicht. Vor dem Auftritt im Bochumer Stadtteil Hordel appelliert der SuS-Trainer, wieder geschlossen aufzutreten. Löseke: „Eine Qualität der Langscheider Mannschaft ist immer gewesen, sich in schwierigen Zeiten zusammenzuraufen.“ In der Tabelle haben sich die schweren Zeiten (noch) nicht niedergeschlagen. Die Fußballer von der Sorpe belegen mit 16 Punkten einen gesicherten Mittelfeldplatz (Rang 9). Der Rückstand auf den Zweiten Kaan-Marienborn beträgt ebenso sechs Zähler wie der Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz, auf dem Dröschede steht.

Schwer wiegt in Langscheid der Ausfall von Tim Rademacher, der nach seiner Roten Karte gegen Eving-Lindenhorst für maximal vier Pflichtspiele bis einschließlich zum 2. Dezember gesperrt wurde. „Das ist total ärgerlich, weil Tim genau der Spielertyp ist, der uns in der aktuellen Situation fehlen wird“, sagt Trainer Bernd Löseke und ergänzt: „Jetzt müssen andere in das Rad greifen.“ Fraglich ist vor dem Hordel-Spiel noch der Einsatz von Innenverteidiger Kerem Gönülal (Grippe).