Langscheid macht aus 0:2 noch ein 4:2
25.09.2011 | 22:38 Uhr 2011-09-25T22:38:59+0200
Langscheid.Fußball-Westfalenligist SuS Langscheid/Enkhausen hat das Heimspiel gegen Aufsteiger FSV Werdohl nach furioser Aufholjagd noch mit 4:2 gewonnen. Zur Pause führten die Gäste mit 2:0.
„Zur Halbzeit hätte ich am liebsten kein Statement abgegeben. Umso glücklicher bin ich aber, dass wir doch noch gewonnen haben“, berichtete SuS-Vorsitzender Ulli Wünnenberg.
Die Gäste aus Werdohl spielten in der ersten Hälfte sehr effektiv. Die beiden einzigen guten Torchancen nutzte die Mannschaft von Trainer Uli Sauerborn eiskalt. Muammer Topcu gelang die Führung per Kopf (18.). Eine knappe Viertelstunde später erhöhte Damiano Intravaia auf 2:0. Langscheids beste Chancen hatte Jonas Schmidt, doch zunächst köpfte er am Pfosten vorbei und kurz vor der Pause scheiterte er an FSV-Keeper Alexander Schmale. „Die Pausenführung war vielleicht etwas glücklich, wir haben aber defensiv sehr gut gestanden und vorne unsere Tore gemacht“, erklärte FSV-Coach Uli Sauerborn.
Zum Wiederanpfiff brachte Langscheids Trainer Löseke mit „Pocke“ Kauke einen weiteren Stürmer und das sollte sich später auszahlen.
Zuerst hatte allerdings der Werdohler Nils Naßhan nach der Pause die Riesenchance zum 3:0. Er schoss aber freistehend am Tor vorbei. „Mit dem 3:0 wäre die Partie entschieden gewesen“, sagte Werdohls Trainer Uli Sauerborn.
Stattdessen drehte der SuS Langscheid/Enkhausen nun auf. Bernd Löseke wechselte in der 62. Minute erneut: Tim Rademacher und Andre Juchum kamen für die schwachen Kulisch und Mersovski.
Tim Rademacher war es, der vier Minuten später das 1:2 erzielte. Nur fünf Minuten später sorgte „Pocke“ Kauke für den Ausgleich. Die Joker hatten gestochen. In der 75. Minute drehte Jonas Schmidt mit seinem Treffer die Partie. Der starke Denis Rödel sorgte mit dem Schlusspfiff für den 4:2-Endstand. „Ich freue mich riesig, dass meine Mannschaft das Spiel noch gedreht hat. Respekt an die Jungs, denn bei dieser Hitze war das nicht einfach“, sagte Trainer Löseke.
SuS: Seidel, Hunecke, Gönülal, Huff, Apolinarski (46. Kauke), Kulisch (62. Rademacher), Hoffmann, Mersovski (62. Juchum), Jenke, Rödel, Schmidt. - Tore: 0:1 (18.) Topcu, 0:2 (32.) Intravaia, 1:2 (66.) Tim Rademacher, 2:2 (71.) Pocke Kauke, 3:2 (75.) Jonas Schmidt, 4:2 (90.) Denis Rödel.

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