LAC-Nachwuchs „ackert“ für eine optimale Grundlage

Partnerübung: Der LAC-Nachwuchs kräftigte im Rahmen des Trainingslagers in Freiburg unter anderem auch wie in dieser Szene die obere Rumpfmuskulatur.
Partnerübung: Der LAC-Nachwuchs kräftigte im Rahmen des Trainingslagers in Freiburg unter anderem auch wie in dieser Szene die obere Rumpfmuskulatur.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Insgesamt 32 Nachwuchskräfte des Leichtathletik-Centrums Veltins Hochsauerland nahmen am Trainingslager in Freiburg teil.

Sauerland..  Schwitzen in den Ferien. Insgesamt 32 Nachwuchskräfte des Leichtathletik-Centrums (LAC) Veltins Hochsauerland nahmen am diesjährigen Oster-Trainingslager in Freiburg im Breisgau teil. Die Aktiven im Alter von 12 bis 17 Jahren kamen aus neun Stammvereinen. Es war das bisher 8. Trainingslager des LAC in den Osterferien, das in der mit 230000 Einwohnern südlichsten Großstadt Deutschlands durchgeführt wurde.

„Die Anzahl von acht Aufenthalten in Freiburg zeigt schon, dass die Bedingungen vor Ort eigentlich sehr gut sind. Die Jugendherberge befindet sich direkt am Wald gelegen, so dass die Läufer einen schnellen Einstieg in ihr Trainingsareal haben“, erläuterte Michael Küsgen, Pressesprecher des LAC.

Die Herberge selbst biete, so Küsgen weiter, verschiedene Möglichkeiten an, sich in der Freizeit zu betätigen und die Vollverpflegung habe ein sehr gutes Niveau. „Knapp zehn Gehminuten entfernt liegt die Leichtathletik-Anlage, die mit den notwendigsten Trainingsmaterialien ausgerüstet ist“, beschreibt die lokalen Verhältnisse.

„Was sich in diesem Jahr allerdings problematisch gestaltete, waren die für den Südwesten Deutschlands atypisch komplizierten Witterungsbedingungen. Regen bis hin zu Graupelschauern, Wind und Kälte bestimmten die meisten Trainingstage, so dass viel Improvisationsvermögen notwendig war, um ein möglichst effektives Training zu gewährleisten“, führte Küsgen aus. Am Ende konnte aber festgestellt werden, dass die wesentlichsten inhaltlichen Zielstellungen des Trainingslagers abgesichert werden konnten.

Das Übungseinheiten wurden von den Trainern Heike Bienstein (TV Arnsberg), Lena Wiesemann (TuS Rumbeck), Volker Buchmann (TV Herdringen), Physiotherapeut Maik Kuper und dem hauptamtlichen LAC-Coach Reiner Geinitz durchgeführt. Insgesamt fanden an neun Tagen 15 Trainingseinheiten von jeweils circa zweistündiger Dauer statt. „Dies verdeutlicht, dass allen Aktiven viel abverlangt wurde. Durch das ständige Variieren der Trainingsinhalte wurde versucht, einer einseitigen Belastung zu begegnen. Im Mittelpunkt der technischen Ausbildung standen der Flachsprint, Hürden- und Staffellauf, Hoch- und Weitsprung“, führte Küsgen aus.

Zwei Schwerpunkte

Einen zweiten Schwerpunkt bildeten die konditionelle Entwicklung mit Hilfe des Stabilitätstrainings sowie koordinative Trainingsformen. „Im Laufbereich galt es vor allem durch längere Dauerläufe und Tempolaufeinheiten weitere Grundlagen für die bevorstehende lange Wettkampfsaison zu schaffen“, erläuterte Küsgen Einzelheiten der Trainingsplanung.

An zwei Abenden wurde durch Volker Buchmann eine Kampfrichterausbildung durchgeführt, so dass in Zukunft der LAC-Nachwuchs bei Wettkämpfen auch als Helfer eingesetzt werden können.

„Vor und nach dem Training sowie während der Übungseinheiten herrschte im Team eine sehr positive Atmosphäre und ein guter Zusammenhalt. Und insgesamt haben alle toll mitgearbeitet. Ich bin sicher, dass sie sich alle eine gute Grundlage für das anstehende Training in den Heimatvereinen geschaffen haben“, urteilte Reiner Geinitz im Rückblick.