Kevin Hilgenhövel schafft den Sprung auf das Siegerpodest

Toller Erfolg für den erst 16-jährigen Kevin Hilgenhövel (rechts): Auf dem Lausitzring schaffte er in seinem Peugeot 207 erstmals den Sprung auf das Podium. Im zweiten Rennen reichte es im Anschluss immerhin noch zum vierten Platz.
Toller Erfolg für den erst 16-jährigen Kevin Hilgenhövel (rechts): Auf dem Lausitzring schaffte er in seinem Peugeot 207 erstmals den Sprung auf das Podium. Im zweiten Rennen reichte es im Anschluss immerhin noch zum vierten Platz.
Foto: DH/Privat
Was wir bereits wissen
Es war das wohl heißeste, aber gleichzeitig auch das erfolgreichste Wochenende für den erst 16-jährigen Rookie Kevin Hilgenhövel.

Heinrichsthal..  Es war das wohl heißeste, aber gleichzeitig auch das erfolgreichste Wochenende für den erst 16-jährigen Rookie Kevin Hilgenhövel auf Heinrichsthal. Auf dem Lausitzring ging er in der Division 2 bei über 40 Grad Außentemperatur im Rahmen der Deutschen Tourenwagen Challenge (DTC) an den Start und münzte seine drittbeste Zeit aus dem ersten Qualifying in seinen ersten Podiumsplatz um.

Sechs Meisterschaftspunkte

Am Samstag Nachmittag, als das Thermometer in der Lausitz erneut auf knapp 40 Grad kletterte, zeigte Hilgenhövel eine souveräne Leistung. Trotz Materialermüdung im Getriebe fuhr er seinen dritten Platz nach Hause und sammelte sechs Meisterschaftspunkte.

Am Sonntag legte Hilgenhövel gleich nach: Im zweiten Zeittraining stellte er seinen Peugeot 207 Sport mit 0,7 Sekunden Rückstand auf den zweiten Startplatz für das Rennen am Nachmittag.

Im nun folgenden zweiten Rennen, das laut DTC-Reglement mit einem stehenden Start beginnt, erwischte der Neueinsteiger allerdings einen denkbar schlechten Auftakt. „Für mich ist der stehende Start noch gewöhnungsbedürftig – das ist für mich noch völliges Neuland“, erklärte Hilgenhövel, der den Start etwas verpennte und gleich nach der Freigabe des Rennens einen hinter ihm platzierten Konkurrenten vorbeiziehen lassen musste.

Rückfall ans Divisions-Ende

„Leider meinte der dann noch nachfolgende Fahrer, dass er auch noch vorbei ziehen könne, wobei er mir auf die Hinterachse fuhr. Dabei drehte ich mich so unglücklich, dass ich auch noch vorne getroffen wurde“, so der Rookie, der damit ans Ende seiner Division zurückfiel.

Im weiteren Rennverlauf kämpfte er sich noch einmal bis auf Platz vier nach vorne und wollte sich eigentlich über das Verpassen des Podiums ärgern, doch das änderte sich schnell.

Zusatzgewicht wird abgebaut

„Das Team von ETH Tuning stellte aber noch im Parc Fermé fest, dass durch den Unfall am Start hinten links die Felge gebrochen war und ich das gesamte Rennen mit gebrochener Felge gefahren bin und quasi Glück hatte, dass ich überhaupt angekommen bin. Außerdem kann ich nun meine 10 Kilo Zusatzgewicht abbauen und das wird mir am Salzburgring helfen“, sagte das Motorsport-Talent aus dem Sauerland abschließend.

Das nächste Rennwochenende findet vom 24. bis 26. Juli auf dem Salzburgring statt.