Keine Wünsche offen gelassen – „Kinder finden Turnier toll“

Lücke erkannt: Der C-Jugendliche der JSG Wölfe Menden setzt gegen den SSV Meschede zum Sprungwurf an.
Lücke erkannt: Der C-Jugendliche der JSG Wölfe Menden setzt gegen den SSV Meschede zum Sprungwurf an.
Foto: Mark Sonneborn
Was wir bereits wissen
Ein Wechselbad der Gefühle in Sundern – so lässt sich der Kreisjugendtag des Handballkreises Iserlohn-Arnsberg wohl auf den Punkt bringen.

Sundern..  Ein Wechselbad der Gefühle – so lässt sich der Kreisjugendtag des Handballkreises Iserlohn-Arnsberg wohl auf den Punkt bringen. Stets den Blick gen Himmel gerichtet, mit der Frage: regnet es oder bleibts trocken? Die Organisatoren vom HV Sundern machten das Beste aus der unsicheren Wetterlage und stellten im Röhrtalstadion an zwei Tagen ein Handballturnier auf die Beine, das keine Wünsche offen ließ und die drei Vertreter des Handballkreises restlos zufrieden stellte. Und um es vorweg zu nehmen: Es sollte bis auf einen kleinen Sprühregen am Samstag trocken bleiben – die dunkeln Wolken waren letztlich nicht mehr als leere Drohungen.

Für die Sunderner Handballer war der Kunstrasen an der Hauptstraße ein gutes Pflaster. Im mit zwölf Mannschaften nicht nur zahlenmäßig stark besetzten Turnier der männlichen C-Jugend belegten die Gastgeber einen guten dritten Platz hinter dem Duo aus Menden und Bösperde-Halingen.

Bei der weiblichen C-Jugend verpassten sowohl die Mädchen aus Sundern als auch die vom TV Arnsberg den Sprung auf das Treppchen nur knapp. Großen Jubel gab es dafür bei den D-Mädchen des TV Arnsberg, die sich als Sieger gegen den zweitplatzierten TSV Bigge-Olsberg und den HTV Sundwig-Westig auf Platz drei durchsetzen.

Arnsberger E-Mädchen erfolgreich

In der männlichen D-Jugend gab es einen Doppelsieg des vermeintlichen Favoriten Sundwig-Westig. Dafür triumphierten die E-Mädchen des TV Arnsberg. Dritter wurde hier der HV Sundern nach einem spannenden Turnierverlauf. Auch in der gemischten E-Jugend lief es gut für die Arnsberger, die Platz drei holten.

Die Kreisvertreter Gundula Bembom-Schoof, Jürgen Risse und Philipp Strotkötter zogen am Sonntagnachmittag eine durchweg positive Zwischenbilanz. „Wir hatten am Samstag die Befürchtung, dass wir abbrechen müssen, aber pünktlich um 10 Uhr hörte es auf zu regnen. Wenn es zu doll regnet, machen wir sowas nicht. Wir wollen nicht, dass sich die Kinder vor den Ferien noch verletzen, und so ein Kunstrasen wird sehr schnell rutschig“, meinte Bembom-Schoof. „Die Kinder finden das Turnier toll. Besonders in der D-Jugend war der HTV Sundwig-Westig favorisiert, aber auf Kunstrasen ist das ja noch was anderes. In den übrigen Jugenden waren die Stärken gut gemischt“, so die Jugendausschuss-Vorsitzende weiter.

„Man kann Sundern nur beglückwünschen. Organisation und Verpflegung waren top. Es gab keine Defizite“, bestätigte Jugendlehrwart Risse. Dem pflichtete auch Uwe Stoppelkamp vom HV Sundern bei: „Es lief wirklich hervorragend. Eine rundum gelungene Veranstaltung. Unsere rund 100 Helfer haben für den reibungslosen Ablauf gesorgt. Eltern, Spieler und Vorstand haben mit angepackt. Wir haben mobilisiert, was wir hatten. Ohne geht es aber auch nicht.“

Zufrieden blickten die Initiatoren auf zwei Turniertage. „Zum Glück gab es keine Verletzten. Es gab spannende Spiele, besonders am Samstag vor vielen Zuschauern, und dominiert haben die ‘üblichen Verdächtigen’ wie Sundwig oder Villigst-Ergste“, so Stoppelkamp, der auch aus sportlicher Sicht für den HV Sundern eine positive Bilanz zog.