Jury läutet das Finale zu früh ein

Neheim..  Eigentlich sollte der Radsport-Klassiker am 1. Mai in Frankfurt ein weiterer Höhepunkt für die Leinau-Zwillinge und Marvin Kötting werden. Doch wurde das komplette Rennen wegen einer Terrorwarnung abgesagt. Aber die Fahrer des RC Victoria Neheim waren zuletzt auch an anderen Orten im Renneinsatz.

In Kaarst-Büttgen belegte Neiheims jüngster Sproß, Kenai Sterenborg, im U11-Rennen den zweiten Platz. Ein tolles Debut feierte Jesse Schulte auf Platz acht in seinem ersten Rennen auf dem Rennrad.

Kenai Sterenborg bärenstark

Auch bei der NRW-Meisterschaft in Bad Holzhausen (Bünde) waren die Neheimer im Einsatz. Auf der schweren Strecke wurden in allen Klassen die Meister des Landesverbandes ausgefahren. Wieder konnte sich Kenai Sterenborg vorn zeigen und wurde Vizemeister.

Eine kuriose Situation gab es bei den Juniorinnen. Versehentlich wurde von der Rennjury das Finale eingeläutet, das Jaimy Sterenborg mit einem starken Antritt mit deutlichem Vorsprung für sich entschieden hatte. Während sich die Neheimer Nachwuchshoffnung bereits über den Titel freute, bekam sie den Hinweis, dass doch noch eine Runde zu fahren sei. Danach reichte die Luft nicht mehr und sie wurde Zweite. Nach einem Protest wurde sich jedoch im Gesamtklassement als Erste geführt. „Nach einem Tag als NRW-Meisterin dann eine Korrektur der Korrektur“, beschreibt Jörg Scherf, Vorsitzender des RC Victoria Neheim, das Theater.

Bei den Männern war es wieder Joann Leinau, der zu den aktivsten Fahrern gehörte. Er verpasste im Finale am letzten Anstieg den Anschluss und kam auf Platz vier ins Ziel. Ebenfalls „gut im Saft“ steht Marvin Kötting, der im selben Rennen auf Platz sechs landete. Louis Leinau hat dagegen das Pech an den Pedalplatten und musste das Rennen vorzeitig beenden. Er laboriert an einem Infekt und war noch nicht fit.

Neben dem Rennen der Profis und Amateure fand in Bad Holzhausen auch noch ein reines Amateur-C- Rennen mit Neheimer Beteiligung statt. Hier belegte Dominik Gierse Rang 14. Ins Rollen kommt auch Maxi Rados, der bei seinem zweiten Rennen nach langer Pause als 17. ins Ziel fuhr.

Erzgebirgsrundfahrt

Am kommenden Wochenende steht für die Neheimer Topfahrer mit der Erzgebirgsrundfahrt das erste Bundesligarennen auf dem Programm. Mit fünf Bergwertungen und einer Distanz über 160 km gilt es als schwerstes Rennen der Republik.