Hermes: Nicht die Flinte ins Korn werfen
26.10.2011 | 16:57 Uhr 2011-10-26T16:57:00+0200
Dorlar.Der SV Dorlar-Sellinghausen ist auf Talfahrt. Die Mannschaft steht nach sieben Spielen ohne Sieg (6 Niederlagen, 1 Unentschieden) auf Platz 16 in der Fußball-Bezirksliga 5 und hinkt den eigenen Erwartungen hinterher.Die WAZ-Mediengruppe sprach mit Trainer Markus Hermes.
Was ist zurzeit los mit dem SV Dorlar-Sellinghausen?
Markus Hermes: Wir grübeln auch, woran es hakt. Mit jeder Niederlage wird die Verunsicherung größer. Es wäre aber zu billig, nur die personelle Geschichte als Alibi zu nehmen. Natürlich sind verletzte Stammkräfte wie Manuel Niemietz, Sebastian Schauerte und Jens Wiegand für einen kleinen Dorfverein, wie wir es sind, nicht zu ersetzen. Aber in dieser Situation stehen dann andere Spieler in der Pflicht.
Wie bekommt Dorlar die Kurve?
Markus Hermes: Wir werden personell noch zulegen können. Stefan Borgard kehrt nach seinem Kreuzbandriss im Februar zurück und auch Sebastian Schauerte ist wieder ins Training eingestiegen. Sie sind Führungskräfte, die das Team mitreißen können.
Ist der Klassenerhalt in der Bezirksliga 5 in Gefahr?
Markus Hermes: Ziel ist es, bis zur Winterpause nicht den Anschluss zu verlieren, damit wir in der Rückrunde nicht Spieltag für Spieltag zum Siegen verdammt sind. Die Bezirksliga 5 ist in dieser Saison stärker geworden, aber wir möchten trotzdem noch Platz 10 oder 11 erreichen. Dafür müssen wir gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Situation ist schwierig, aber wir werfen die Flinte nicht gleich ins Korn. Ein Erfolgserlebnis wäre ganz wichtig. Am besten schon am Sonntag gegen Oberschledorn.

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