Für Hüsten ist Werdohl die letzte Ausfahrt

Hüsten..  Mehr Abstiegs-Endspiel geht nicht. Der SV Hüsten 09, Tabellenvorletzter der Fußball-Landesliga 2, erwartet am Sonntag, 31. Mai, um 15 Uhr im Stadion Große Wiese den Drittletzten FSV Werdohl.

Für die Mannschaft von 09-Trainer Torsten Garbe, die zwei Punkte Rückstand auf den FSV Werdohl hat, könnte die Partie auch unter dem Motto stehen: „Letzte Ausfahrt Werdohl.“ Nur bei einem Sieg bleiben die Grün-Weißen im Rennen um den Ligaverbleib und könnten erstmals nach 244 Tagen wieder auf einen Nichtabstiegsplatz klettern. Die Spieler des SV Hüsten 09 sind nach dem 4:1-Derbysieg beim SSV Meschede richtig heiß auf das Abstiegs-Endspiel. „Unsere Hoffnungen, noch den Klassenerhalt zu schaffen, glühen nicht, sondern sie brennen“, sagt Mittelfeldspieler Fabian Fischer und fügt hinzu: „Wir müssen den Schwung aus dem Spiel in Meschede mit in das Heimspiel am Sonntag nehmen. Auch da ist der Name des Gegners erst einmal vollkommen egal. Fakt ist: Ein Sieg ist Pflicht.” Auch 09-Kapitän Thomas Köhler ist vor dem Abstiegs-Endspiel optimistisch. „Wir haben nach dem Sieg in Meschede wieder alles in eigener Hand und müssen nun gegen Werdohl nachlegen.“

Während beim SV Hüsten 09 die Kurve nach oben zeigt (13 Punkte aus den vergangenen sieben Spielen), geht es mit Werdohl steil bergab. Den letzten Sieg hat die Mannschaft am 29. März (2:1 in Bad Berleburg) eingefahren. Anschließend gab es in sieben Partien sechs Niederlagen. Trotz der gefährlichen Ausgangslage streicht Werdohls Trainer Alen Terzic das Positive heraus. „Mit einem guten Spiel und einem guten Ergebnis in Hüsten haben wir immer noch die Möglichkeit, die Situation zu unseren Gunsten zu verändern. Entscheidend ist, was man selbst beeinflussen kann.“

Das Hinspiel in Werdohl endete 3:3-Unentschieden. Hüsten holte damals in den letzten elf Minuten einen 0:3-Rückstand auf.