Freienohl hebt nach 3:1-Heimsieg vor Glück förmlich ab

Sicher verwandelt: Steve Banyik  von TuRa Freienohl verlädt beim Strafstoß Dominik Gerbracht, Torhüter des SV Oberschledorn/Grafschaft, und erzielt den 3:1-Endstand.
Sicher verwandelt: Steve Banyik von TuRa Freienohl verlädt beim Strafstoß Dominik Gerbracht, Torhüter des SV Oberschledorn/Grafschaft, und erzielt den 3:1-Endstand.
Foto: SK
Was wir bereits wissen
  • Durststrecke vor 180 Zuschauern beendet – nach drei Niederlagen in Folge wieder Grund zum Jubeln
  • Team von TuRa-Coach Jörg Fischer hat jetzt drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz
  • Besserung in der Personalfrage vor dem Auswärtsspiel gegen den TuS Sundern ist in Sicht

Freienohl..  Nach dem Abpfiff streckten sie freudestrahlend die Arme in die Höhe. Gustav Zacharias, Vorsitzender der Fußball-Abteilung von TuRa Freienohl, umarmte vor Glück „seinen“ Coach Jörg Fischer. Die Bezirksliga-Fußballer aus Freienohl hatten soeben in der Küppelkampfbahn vor 180 Zuschauern gegen den SV Oberschledorn/Grafschaft mit 3:1 (1:1) gewonnen und damit die Serie von drei Niederlagen in Folge beendet. Der Lohn: Platz 12 und drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

„Uns fällt natürlich nach der langen Durststrecke eine riesige Last von den Schultern. Wir hoffen, dass uns der Sieg für die nächsten Spiele Auftrieb geben wird, so dass wir vielleicht gegen Sundern und danach gegen Langenholthausen ein positives Erlebnis haben“, blickt Zacharias erwartungsvoll auf die nächsten beiden Spieltage. Wie der ersehnte „Dreier“ letztlich zustande gekommen ist, war für Fischer vollkommen unerheblich. „Fußballerisch war das Rohkost, aber wir haben gewonnen. Wichtig war zudem, dass die Mannschaft wieder das Gefühl bekommt, ein Erfolgserlebnis zu haben“, analysierte Fischer die 90 Minuten. Sein Team habe, so der TuRa-Coach weiter, gearbeitet und gekämpft. „Wir haben nicht unverdient gewonnen“, stellte Fischer zufrieden fest.

Dass die Freienohler wieder dreifach gepunktet haben, führt Fischer unter anderem auch auf die Tatsache zurück, dass er wieder auf seine Leistungsträger Steffen Müller und Steve Banyik zurückgreifen konnte. Wie wichtig sie sein können, bewiesen die Routiniers mit ihren Treffern. Banyik traf zweimal, Müller einmal. „Wir wollten den Bock unbedingt umstoßen. Wir hatten diesmal das Glück auf unserer Seite. Wir haben defensiv gut gestanden“, urteilte Kapitän Müller im Rückblick. Auch Banyik war happy: „Natürlich freue ich mich für das Team, dass wir wieder drei Punkte eingefahren haben. Ich hoffe, dass es künftig so weitergehen wird.“

„Wichtig ist jetzt, dass unsere verletzten und gesperrten Spieler wieder zurückkehren, so dass wir endlich einmal in der Konstellation spielen können, die wir uns eigentlich zum Saisonstart gewünscht haben“, sagte Fischer. Jannik Erlemann (krank) fiel kurzfristig für das Heimspiel gegen den SV Oberschledorn/Grafschaft aus. Doch Besserung in der Personalfrage ist in Sicht: Tom Salinus nimmt in dieser Woche wieder den Trainingsbetrieb auf. „Dann ergeben sich schon wieder andere Alternativen“, sagte Fischer mit Blick auf seine Personaldecke und weiter: „Wir haben in dieser Saison an keinem Spieltag mit derselben Mannschaft spielen können. Wir mussten immer wieder improvisieren und umstellen.“

In Sundern möglichst nachlegen

In dieser Woche steht die Vorbereitung für das Auswärtsspiel am kommenden Sonntag, 23. Oktober, gegen den TuS Sundern auf dem Programm. „Wir wollen unter der Woche gut arbeiten, um im Derby gegen Sundern zumindest etwas mitzunehmen“, zeigt sich Fischer kämpferisch. Kapitän Müller geht nach dem „Dreier“ sogar noch einen Schritt weiter: „In Sundern gewinnen wir mit 2:1.“