Frauen-Team des SSV Meschede steigt aus Südwestfalenliga ab

Die Frauen-Mannschaft des SSV Meschede.
Die Frauen-Mannschaft des SSV Meschede.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Frauen-Mannschaft des SSV Meschede ist bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft aus der Südwestfalenliga abgestiegen.

Meschede..  „Wir gehen allerdings von einem zügigen Wieder-Aufstieg aus“, teilte Ulli Haselhoff, Pressewart der Schwimmabteilung des SSV Meschede, mit.

In der Endabrechnung belegte die Frauen-Mannschaft des SSV Meschede Platz neun und startet damit in der kommenden Saison in der Bezirksklasse. Die Herren-Mannschaft aus der Kreisstadt schaffte mit Platz sieben den Klassenerhalt.

Bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft wird ermittelt, in welcher Liga ein Verein in der kommenden Saison schwimmt. Geschwommen wird das olympische Programm. Männer- und Frauen-Teams schwimmen jeweils 13 Disziplinen: 50 m Freistil, 100 m Freistil, 200 m Freistil, 400 m Freistil, 800 m Freistil und 1500 m Freistil. Außerdem finden jeweils 100 Meter Brust und 200 Meter über die Brust-, Rücken und Schmetterlings-Strecken statt. Dies bedeutet für die teilnehmenden Mannschaften und den einzelnen Schwimmer, der maximal viermal starten kann, höchste Anstrengung und Leistungseinforderung.

Waren die Schwimmerinnen und Schwimmer des SSV Meschede in früheren Zeiten auf den ersten Plätzen oder im guten Mittelfeld zu finden, lernten sie bereits im vergangenen Jahr, wie eine Virusinfektion das Ergebnis verändern kann. Auch in diesem Jahr fehlten krankheitsbedingt fünf Schwimmerinnen und Schwimmern. „Wir mussten vor allem bei den Frauen kurzfristig Strecken umbesetzen und kaum schließbare Lücken anders besetzen, was nicht immer optimal gelungen ist. Trotzdem ist die Mannschaft über sich selbst hinausgewachsen. Jeder hat aber alles gegeben. Das Mannschaftsgefühl war trotz des Abstiegs super“, berichtete Pressesprecher Ulli Haselhoff.

Bei den Frauen gingen Verena Haselhoff, Marina Knust und Hanna Padberg jeweils viermal an den Start. Verena Haselhoff setzte jeden Start mit optimaler Punktzahl und vier ersten Plätzen um. Ihr Debüt feierten Ramona Wrede (100 m Brust), Heike Kuschwald (100 m und 200 m Rücken) und Marie Griggel (200m Brust). Jeweils dreimal standen Teresa Mansheim und Lea Padberg auf den Startblock.

Bei den Männern, die weniger dezimiert waren, starteten Thorstern Bauer, Bastian Drees, Julian Haselhoff, Jakob Igges und Jonas Kuschwald jeweils viermal. Zwei erste Plätze holte Jakob Igges, der über 100 Meter Rücken (1:02,04 Minuten) einen Vereinsrekord aufstellte. Einen weiteren ersten Platz belegte Bastian Drees über 200 Meter Lagen. Die meisten Meter schwamm Jonas Kuschwald, der über vier Kraul-Strecken an den Start ging.