Fischer-Jungs bejubeln den Bezirksliga-Aufstieg

Freienohl..  Roter Freudenknäuel auf dem grünen Naturrasen. Für die Kreisliga-A-Fußballer von TuRa Freienohl gab es nach dem Abpfiff kein Halten mehr. Nach dem 5:0 (1:0)-Derbysieg gegen den TuS Oeventrop hat sich das Team von Erfolgstrainer Jörg Fischer am drittletzten Spieltag die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga gesichert. Sektkorken knallten und die roten Meister-T-Shirts waren flott verteilt. Auch den vielen Fans in der Küppelkampfbahn spendierten die freudestrahlenden Meister-Spieler eine ausgelassene La-Ola-Welle.

Hussein Nouhi (21.), Steffen Müller (59.), Sebastian Bergknecht (80. und 88.) und Lumbardh Gashi (82.) hatten für Gastgeber getroffen. Dass Raphael Müller (86.) einen Strafstoß verschossen hatte und zuvor zwei Treffer von Nouhi (7.) und Bergknecht (20.) von umsichtig leitenden Schiedsrichter Ulli Lemmer (Arnsberg) wegen Foulspiels beziehungsweise Abseitsstellung annulliert wurden, war spätestens beim Abpfiff vergessen. Derbysieg, Aufstieg und das Ganze vor heimischer Kulisse: pure Glückseligkeit beim Aufsteiger. „Glückwunsch an die Freienohler, die am konstantesten gespielt haben und verdient aufgestiegen sind“, anerkannte TuS-Trainer Sebastian Rocholl die Leistung des Gegner und weiter: „Wir haben gerade in der ersten Halbzeit nicht das gezeigt, was wir machen wollten. Wir wollten kompakt und aggressiv gegen den Ball stehen. Aber wir standen viel zu weit weg von den Gegenspielern.“

Nach der obligatorischen Sektdusche genoss Meister-Coach Fischer den Triumph sichtlich. „Ich bin riesig stolz auf die Mannschaft. Ihre gezeigte Leistung vor allem in der Rückrunde ist sensationell. Aktuell sind wir 18 Spiele ungeschlagen. Wir sind verdient aufgestiegen“, sagte er nach dem Meisterstück. Jetzt sei, so Fischer, das Feiern angesagt. Das Schlusswort hatte Gustav Zacharias, Vorsitzender der Fußball-Abteilung von TuRa Freienohl: „Wir sind alle glücklich, dass wir den Aufstieg so souverän geschafft haben. Die Mannschaft hat das Potenzial, sich in der Bezirksliga zu halten.“