FC Arpe/W. geht mit breiter Brust in das Pokal-Finale

Foto: Tobias Aufmkolk
Was wir bereits wissen
Nach 54 Begegnungen haben sich RW Erlinghausen und der FC Arpe/W. für das Endspiel um den Kreispokal im Fußballkreis Hochsauerlandkreis qualifiziert.

Brilon-Alme..  Das Finale wird am Donnerstag, 14. Mai, um 15.30 Uhr in der Alme-Arena in Brilon-Alme angepfiffen. Zuvor treffen um 13.30 Uhr im kleinen Endspiel die beiden A-Ligisten TuS Valmetal und TSV Bigge-Olsberg aufeinander.

Auf dem Weg ins Finale hat Landesligist RW Erlinghausen den TuS Velmede-Bestwig (5:0), TuS Medebach (3:2), VfB Marsberg (2:0), BV Alme (5:0) und Titelverteidiger TuS Valmetal (3:1) aus dem Weg geräumt.

Der Weg des Bezirksligisten FC Arpe/Wormbach in das Finale begann mit einem Freilos. Anschließend gab es Siege gegen die SG Bracht/Oedingen (3:1), den SC Kückelheim/Salwey (3:0), den SV Obermarsberg (2:1) und TSV Bigge-Olsberg (4:2 nach Verlängerung).

Beide Mannschaften standen sich in der Bezirksliga von 2009 bis 2012 insgesamt sechsmal gegenüber. Die Rot-Weißen aus Erlinghausen gewannen vier Duelle. Einmal war der FC Arpe/Wormbach siegreich und einmal trennten sich beide Teams 3:3-Unentscieden.

Jens Selter, Trainer des FC Arpe/Wormbach, ist optimistisch vor der Partie: „Die Ausgangslage ist klar: RW Erlinghausen ist der Favorit und wir der Außenseiter. Wir müssen uns aber nicht verstecken. Wir werden selbstbewusst auftreten und unser Ziel ist der Pokalsieg.“

Informationen über RW Erlinghusen hat sich Jens Selter aus Olpe und Attendorn besorgt. „RWE hat natürlich mit Torjäger Pascal Raulf und Daniel Berlinski, einem der besten Spieler der Landesliga, zwei herausragende Persönlichkeiten. Aber auch wir haben eine gute Mannschaft“, sagt Jens Selter, der seine beste Elf aufbieten kann.

RW Erlinghausen hat dagegen Personalprobleme. Mit James Ndubueze und Nils Rosenkranz fehlen zwei wichtige Spieler verletzungsbedingt. Gegenüber dem 3:3-Unentschieden zuletzt bei Landesliga-Aufsteiger VfL Bad Berleburg ist Thomas Kandlen wieder dabei. Dazu kommt Jan Röleke, der immer noch für RWE spielberechtigt und aufgrund der personellen Lage ebenso wie Yücel Kocak reaktiviert worden ist.

RWE-Team-Manager Olcay Eryegin: „In einem Endspiel gibt es keinen Favoriten. Wir treffen auf eine erstklassig organisierte Bezirksliga-Mannschaft, gegen die wir uns immer schwer getan haben. Wir müssen höllisch aufpassen. Ich erwarte einen richtigen Pokalfight.“