Fan-Unterstützung für Heinz Thomanek „extrem wichtig“

Hofft darauf, dass sich auch die Fans im wichtigen Heimspiel gegen Volmetal II die Seele aus dem Leib schreien: Heinz Thomanek, Trainer der abstiegsbedrohten Landesliga-Handballer des TV Arnsberg.
Hofft darauf, dass sich auch die Fans im wichtigen Heimspiel gegen Volmetal II die Seele aus dem Leib schreien: Heinz Thomanek, Trainer der abstiegsbedrohten Landesliga-Handballer des TV Arnsberg.
Foto: WP/Knepper
Was wir bereits wissen
Die Landesliga-Handballer des TV Arnsberg schweben kurz vor dem Saisonende in Abstiegsgefahr. Der HV Sundern ist dagegen in bester Stimmung.

Arnsberg/Meschede..  Die Alarmglocken schrillen. Die Landesliga-Handballer des TV Arnsberg schweben drei Spieltage vor dem Saisonende in höchster Abstiegsgefahr. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden“, ist TVA-Trainer Heinz Thomanek überzeugt.

Seine Zuversicht ist ein Resultat der Leistung des zurückliegenden Spieltages. Der TVA hat gegen Wellinghofen zwar verloren (24:30), doch die positiven Elemente haben Thomanek optimistisch gestimmt. „Wir haben bis zum Schluss gekämpft und uns Gegenstöße erarbeitet. Zudem stand die Abwehr über 70 bis 80 Prozent der Spielzeit und wir haben im Rückraum drucksvoll gespielt“, zählt er seine Eindrücke nach der Auswärtsniederlage gegen den Tabellenvierten auf. Drei Punkte Vorsprung haben die Arnsberger vor dem Tabellenvorletzen Soester TV II. Am kommenden Samstag, 25. April, ist der Tabellenzehnte TuS Volmetal II zu Gast. „Die Halle muss brennen. Die Unterstützung ist der Zuschauer ist extrem wichtig“, animiert Thomanek zu einem Besuch des Heimspiels.

TV Neheim

„Einen Punkt müssen wir irgendwie noch holen für den vorzeitigen Klassenerhalt“, sagte Ludger Klinkemeier, Trainer der Bezirksliga-Handballer des TV Neheim, nach der Derby-Niederlage (20:32) gegen den TV Wickede. Drei Spieltage stehen noch aus und die Neheimer haben aktuell sechs Punkte Vorsprung zum Tabellenvorletzten TV Ennigerloh. In Wickede schied Felix Prater nach fünf Minuten mit einer Knieverletzung vorzeitig aus. Am kommenden Samstag, 25. April, ist der TV Beckum zu Gast in der Sporthalle am Berliner Platz in Neheim.

HV Sundern

Der HV Sundern hat den Meisterschaftskampf in der Kreisliga Arnsberg/Iserlohn wieder spannender gemacht. Das Team von HVS-Trainer Frank Schaden stutzte dem Tabellenführer HSG Menden-Lendringsen II die Flügel (26:23). Nach dieser Niederlage stehen die Mendener punktgleich mit dem HVE Ergste-Villigst I an der Tabellenspitze. Das Schaden-Team hat nach dem Coup den Klassenerhalt in der Tasche. „Jetzt sind wir auch rein rechnerisch nicht mehr einzuholen. Uns reicht das aber nicht. Wir werden in den letzten drei Spielen nicht aufgeben“, machte Schaden deutlich. Gegen Menden hatte der Coach vor allem Spaß an der Leistung der beiden A-Jugendlichen Julian Maaß und Julian Kaiser, die auf den Außenpositionen zum Einsatz gekommen sind. „Beide haben insgesamt elf Tore erzielt“, war Schaden schlichtweg begeistert von der Leistung der Talente.

SG Ruhrtal

„Wir wollen die Saison vernünftig zu Ende bringen“, sagte „Siggi“ Kroker, Trainer der Kreisliga-Handballer der SG Ruhrtal. Die Kroker-Mannen haben am zurückliegenden Samstag gegen den HTV Sundwig/Westig II verloren (27:31). Die Niederlage hatte keine Folgen, da die Ruhrtaler auf Platz vier stehen und somit absolut sorgenfrei sind. Am kommenden Wochenende haben die Ruhrtaler spielfrei.

TV Arnsberg II

Wolfgang Burgard, Trainer der Arnsberger Kreisliga-Reserve, war natürlich happy, dass sein Team in Bösperde mit 25:22 gewonnen hat. Ein Umstand passte dem TVA-Coach jedoch nicht: „Der Ball war voll Harz.“ In der Arnsberger Rundturnhalle herrscht dagegen ein absolutes Haftmittelverbot. „Wenn Du den Ball angefasst hast, musstest Du Deine Sachen waschen“, schildert Burgard seine Eindrücke aus Bösperde.

SSV Meschede

Der SSV Meschede hat gegen den HVE Villigst-Ergste I in eigener Halle verloren (18:26). Grund zur Freude hatte der SSV dennoch: Die Kreisliga-Zukunft ist gesichert. Acht Punkte beträgt der Vorsprung zu den Abstiegsplätzen. Das ist in den drei noch ausstehenden Punktspielen nicht mehr aufzuholen.

Am 2. Mai steht das Derby gegen die SG Ruhrtal auf dem Programm. „Noch einmal ein Highlight“, freut sich SSV-Coach Michael Goeke auf den Klassiker.