Dortmund rückt für LAC-Athleten erneut in den Blickpunkt

Dortmund rückt für die LAC-Athleten erneut in den Blickpunkt
Dortmund rückt für die LAC-Athleten erneut in den Blickpunkt
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Was wir bereits wissen
In Dortmund finden am Sonntag in der Helmut-Körnig-Halle die Westdeutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften statt.

Sauerland/Dortmund..  In Dortmund finden am Sonntag in der Helmut-Körnig-Halle die Westdeutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen sowie der U18-Altersklasse statt. Das LAC Veltins Hochsauerland ist mit fünf Aktiven vertreten.

Im Vergleich zu den bereits ausgetragenen beiden Westfälischen Meisterschaften mit sieben Rängen unter den drei Erstplatzierten werden solche Erfolge diesmal nicht möglich sein. „In den besetzten Disziplinen ist die Konkurrenz aus dem Nordrhein wesentlich stärker. Vor allen die Athleten von Bayer Leverkusen bestimmen hier das Niveau. So besteht die Hauptzielsetzung darin, die eigene persönliche Bestleistung anzugreifen und um einen Platz in einem Endkampf zu kämpfen“, erläuterte LAC-Pressesprecher Michael Küsgen die Erfolgsaussichten.

Am ehesten dürfte dies für Niklas Markmann (TV Herdringen) im Weitsprung der U18 möglich sein. Drei Springer mit Weiten über 6,60 m liegen deutlich vorn, aber dann könnte Niklas Markmann in den Kampf um die folgenden Ränge eingreifen. Und auch über 60 m stehen die Chancen für ihn nicht schlecht, in den A-Endlauf zu kommen. Eine Zeit in seinem Bestleistungsbereich von 7,31 s dürfte dafür notwendig sein.

Bei ihren derzeitigen Problemen im Hochsprung könnte Marie Berghoff (TuS Oeventrop) am ehesten im Dreisprung der U18 in den Endkampf einziehen. Drei Sportlerinnen sind mit Weiten über 11,00 m gemeldet. Dahinter dürfte es ähnlich wie bei Niklas Markmann im Weitsprung um die nachfolgenden Ränge eng zugehen.

Andrea Donner (VfL Fleckenberg) sieht in derselben Altersklasse wie Marie Berghoff ihre größten Möglichkeiten über 200 m. Vor zwei Wochen konnte sie die Dortmunder Bahn noch einmal testen. Vielleicht gelingt es ihr diesmal ,ihre Bestzeit in Richtung 26,00 s zu verbessern. Über 60 m hatte sie mit 8,07 s einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht. „Bei einem noch etwas explosiveren Start könnte es noch näher an die 8,00 s herangehen“, vermutet Küsgen.

Die 1500-m-Läuferinnen, Anna Gawehn (VfL Fleckenberg) und Julia Altrup (TV Neheim), werden voraussichtlich als einzige noch U20-Sportlerinnen bei den Frauen antreten, die mit Zeiten unter 4:45 min aufwarten. Beide sollten versuchen, sich in der Führungsarbeit kontinuierlich abzulösen, um ihre Zeiten Richtung 4:50 min zu schaffen.