Fußball
Dirk Hofmann trainiert Landesligist SC Neheim
12.01.2010 | 21:17 Uhr 2010-01-12T21:17:00+0100
Neheim. Dirk Hofmann ist neuer Trainer des Fußball-Landesligisten SC Neheim. Der 40-Jährige tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Jörg Schmitz an und wird die Mannschaft über die Rückrunde hinaus betreuen - unabhängig von der Ligazugehörigkeit des SC Neheim.
In einem Gespräch mit dem sportlichen Leiter Ludger Middel und dem zweiten Vorsitzenden Hans-Georg „Tua” Schweineberg verständigte sich Dirk Hofmann auf eine Zusammenarbeit, die vorerst für zweieinhalb Jahre angelegt ist, aber auch darüber hinaus gehen könnte. „Wir planen sehr bewusst langfristig mit Dirk Hofmann und lassen die Laufzeit daher offen”, berichtet Middel und ergänzt: „Es wird sich einiges ändern.”
Die Vereinbarung mit Hofmann gilt auch für den Fall, dass der SC Neheim aus der Landes- in die Bezirksliga absteigen sollte. „Ich wünsche mir mehr Kontinuität und stehe mit meiner Meinung nicht alleine im Verein da”, erklärt Hofmann, der am Freitag um 19 Uhr die erste Trainingseinheit zur Vorbereitung auf die Rückrunde im Binnerfeldstadion absolvieren will.
Hofmann wird die A-Jugend des SC Neheim und die Landesliga-Mannschaft in Personalunion betreuen und vorläufig auf einen Co-Trainer verzichten. „Dass der Spagat mit der A-Jugend und den Senioren gelingen kann, ist in der Vergangenheit bereits bewiesen worden”, sagt Hofmann mit Blick auf Sascha Eickel, der ebenfalls beide Teams lange Zeit parallel trainierte. Hofmann sieht darin sogar Vorteile: „Die Wege sind kurz und ich bin bestens über den Ausbildungsstand der Jugendlichen informiert.”
Personelle Maßnahmen angekündigt
Primäres Ziel in der Rückrunde sei der Klassenerhalt der ersten Mannschaft in der Landesliga 5. Hofmann hat am Ligaverbleib des SC Neheim keine Zweifel. „Die Qualität im Kader ist vorhanden. Jetzt gilt es, wieder eine Einheit zu formen.” Der A-Lizenz-Inhaber schreckt dabei nicht vor personellen Maßnahmen zurück. „Der SC Neheim muss in der Außendarstellung deutlich zulegen. Egoisten wird es in der Mannschaft nicht mehr geben. Wir werden uns von mehreren Spielern trennen”, sagt der 40-Jährige. Namen wollte Hofmann nicht nennen.
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