Damen des SSV Meschede gehen am Aasee mit 0:3 unter

Feldabwehr und Blocksicherung stimmten nicht: Die Mescheder Volleyballerinnen (in Rot-Schwarz) verloren beim SV BW Aasee glatt mit 0:3.
Feldabwehr und Blocksicherung stimmten nicht: Die Mescheder Volleyballerinnen (in Rot-Schwarz) verloren beim SV BW Aasee glatt mit 0:3.
Foto: Tobias Aufmkolk
Die Oberliga-Volleyballerinnen des SSV Meschede kassierten beim SV BW Aasee die nächste Niederlage gegen ein Top-Team der Liga.

Meschede..  Ohne Rahel Hartmann (Grippe), Anna Gerke (Studium), Alina Keite (Kniebeschwerden) und Sylvie Niederhoff (Studium) kassierten die Oberliga-Volleyballerinnen des SSV Meschede beim SV BW Aasee die nächste Niederlage gegen ein Top-Team der Liga. Der SSV hatte diesmal mit 0:3 (15:25, 14:25, 12:25) das Nachsehen.

Dabei begannen die Meschederinnen ganz ordentlich, gingen sogar mit 5:3 in Führung und hielten bis zum 12:12 im ersten Satz durchaus mit. Allerdings konnte man den Titelanwärter mit dem erstmals ausprobierten Zonenblock und einem Spiel ohne Libera nur zu Beginn irritieren.

Mit zunehmender Spieldauer übernahm der SV BW Aasee ganz klar das Kommando auf dem Feld. Insbesondere in der Annahme und Feldabwehr machte sich der Verzicht auf eine Libera beim SSV zusehends negativ bemerkbar. Während die Gastgeberinnen außerdem hochmotiviert und engagiert zu Werke gingen, fanden die Mescheder Frauen offenkundig keine Einstellung zum Spiel.

Vor allem in der Feldabwehr und Blocksicherung ließen die SSV-Volleyballerinnen die notwendige Beweglichkeit und zum Teil auch Einsatzbereitschaft vermissen. Dem Angriff mangelte es am diesem Tag darüber hinaus an Durchschlagskraft und Ideen. So blieb der Tabellenvierte ohne Chance.

„Einen Teil der Verantwortung für die Niederlage nehme ich auf meine Kappe. Vermutlich war das erstmalige Ausprobieren einer anderen Blocktaktik in Verbindung mit dem Verzicht auf eine Libera doch etwas zu viel des Guten und hat das Team überfordert. Keine Entschuldigung gibt es allerdings für die mangelnde Einsatzbereitschaft, die man bei fast allen Spielerinnen beobachten konnte. Auch wenn diese Partie für uns nach der Niederlage gegen Sande relativ unbedeutend war und wir - in Anbetracht unserer Personalsituation - wohl keine echte Siegchance hatten, erwarte ich, dass auch in einer solchen Begegnung mit mehr Engagement zu Werke gegangen wird. Die Art und Weise unseres Spieles hat mich daher schon etwas enttäuscht“, urteilte SSV-Trainer Uwe Schlinkert im Rückblick.Trotz der Niederlage bleiben die Volleyballerinnen des SSV Meschede aber weiterhin auf Platz 4 der Oberliga.

SSV: Evamaria Falke, Lisa Kettler, Melissa Kösling, Franziska Laqua, Sarah Nieder, Maike Schotka, Karin Schürmann, Adriana Spinelli, Denise Verhasselt.

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