Co-Trainer Özbek: „Gegen Neheim kann man verlieren“

„Ihr habt einen richtig geilen Job gemacht“: Andreas Düllberg (links), Vorsitzender des SV Arnsberg 09, dankte während der Siegerehrung seinem Helferteam. Hier
„Ihr habt einen richtig geilen Job gemacht“: Andreas Düllberg (links), Vorsitzender des SV Arnsberg 09, dankte während der Siegerehrung seinem Helferteam. Hier
Foto: WP/Knepper
Was wir bereits wissen
Vier Tage lang ist der SV Arnsberg 09 als Ausrichter der Hallenfußball-Stadtmeisterschaften gefordert gewesen. 1 664 Zuschauer verfolgten das Turnier.

Arnsberg..  Vier Tage lang ist der SV Arnsberg 09 als Ausrichter der Hallenstadtmeisterschaften im Hallenfußball gefordert gewesen. 1 664 Zuschauer verfolgten insgesamt das Turnier, an dem 17 Teams teilgenommen haben. Die Organisation ging reibungslos über die Bühne. „Ihr habt einen richtig geilen Job gemacht“, sagte Andreas Düllberg, Vorsitzender des SV Arnsberg 09, während der Siegerehrung in Richtung der fleißigen Helfer und Helferinnen.

Das Landesliga-Team des SV Hüsten 09 musste sich in der Finalrunde nach der Gruppenphase verabschieden. Im letzten Spiel der Gruppe 1 gab es eine 1:3-Niederlage gegen den Dauerrivalen und Liga-Konkurrenten SC Neheim. Damit stand das Aus fest. Es war eine Partie, in der die Emotionen überschäumten. Die Neheimer kritisierten vor allem den ruppigen Einsatz von Hüstens Sebastian Held. „Kleine Nickeligkeiten hat es von beiden Seiten gegeben“, konterte Bayram Özbek, Co-Trainer des Landesligisten aus Hüsten. Das Scheitern nach der Vorrunde sei, so Özbek weiter, enttäuschend. „Im ersten Spiel beim 0:1 gegen Gierskämpen haben wir zu passiv gespielt. Gegen Neheim kann man verlieren“, urteilte Özbek mit Blick auf den Final-Tag. Sein Team habe, so der Co-Trainer weiter, im Vergleich zu den Vorjahren nicht mit der Bestbesetzung spielen können.

Richtig happy war dagegen der TuS Bruchhausen. Zum 20. Mal in Folge ist der ambitionierte A-Kreisligist bei der Endrunde dabei gewesen. Im Semifinale gegen den SV Herdringen gewann Bruchhausen überraschend deutlich mit 8:4. „In der Endrunde gibt es ja nur noch richtig gute Teams. Wir hatten das nötige Glück und sind jetzt das drittbeste Team“, freute sich Tim Kuhlmann, Sportlicher Leiter des TuS, über den famosen Jahresabschluss. Das Halbfinale hatte die Hiag-Elf zuletzt im Jahr 2009 erreicht.

Einen Sieg hätte gerne auch Manfred Schirp, Trainer des SuS Wennigloh, mitgenommen. „Doch wir dürfen verlieren“, sagte er auf dem Weg zur Teambesprechung. Aber nach dem 0:12 in der Gruppenphase gegen den SV Herdringen hatte er den Kaffee auf. „Einige haben noch gar nicht mitbekommen, dass wir in der Halle spielen“, giftete der Coach des klassentiefsten Teams bei den Titelkämpfen.