BC Eslohe marschiert weiter - FC Nuhnetal rutscht ab

Und immer schön hoch das Bein: Unser Foto zeigt Lukas Mertin vom TuS Warstein (links) im Spiel beim TuS Sundern.
Und immer schön hoch das Bein: Unser Foto zeigt Lukas Mertin vom TuS Warstein (links) im Spiel beim TuS Sundern.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der BC Eslohe hat den siebten Sieg in Serie eingefahren und marschiert in der „Fußball-Bundesliga des Sauerlandes“ weiter Richtung Meisterschaft.

Sauerland..  Der BC Eslohe hat den siebten Sieg in Serie eingefahren und marschiert in der „Fußball-Bundesliga des Sauerlandes“ weiter Richtung Meisterschaft.

Am 22. Spieltag gewann Spitzenreiter BC Eslohe mit 3:0 beim FC Nuhnetal. Da die SF Birkelbach nur zu einem 2:2-Unentschieden beim SV Schmallenberg/Fredeburg kamen, hat der BC Eslohe jetzt vier Zähler Vorsprung auf den Tabellenzweiten.

Der achte Auswärtssieg des BC Eslohe auf dem Lieser Berg war hochverdient und wurde von einer ganz jungen Mannschaft eingefahren. „Ich glaube, der älteste Spieler war 24. Da habe mit meiner Einwechselung den ganzen Altersdurchschnitt nach oben gehoben“, berichtete BC-Trainer Carsten Krämer.

Der SV Schmallenberg/Fredeburg bleibt für die SF Birkelbach weiter ein Angstgegner. Der letzte Sieg datiert aus der Saison 2004/05. Danach gab es vier Siege und drei Remis. Björn Breuer, Trainer der SF Birkelbach, war mit dem 2:2-Unentschieden überhaupt nicht zufrieden. „Das ist schon deshalb ärgerlich, weil wir alle vier Tore selbst geschossen haben. Meine Mannschaft hat individuelle Fehler in der Abwehr gemacht und dafür sind wir bestraft worden“, erklärte Breuer nach Spielende.

Die Heimstärke des FC Kirchhundem hat der TuS Langenholthausen zu spüren bekommen. Die Kicker von Trainer Michael Erzen unterlagen dem Tabellendritten aus dem Fußballkreis Olpe mit 0:4. Durch den neunten Heimsieg hat der FCK die Tabellenführung in der Heimtabelle übernommen.

Eine klasse Vorstellung hat der SV Brilon beim 4:2-Sieg in Dorlar abgeliefert. „Das war unser bisher bestes Spiel nach der Winterpause“, sagte SVB-Trainer „Schorsch“ Niglis. „In der ersten Halbzeit haben wir Dorlar an die Wand gespielt. Nach der Pause haben wir dann im Gefühl des sicheren Sieges nicht mehr so druckvoll nach vorn gespielt.“

Nach zwei Niederlagen in Kirchhundem und zu Hause gegen den TuS Warstein hat sich der FC Arpe/Wormbach mit dem 8:1-Kantersieg bei GW Allagen den Frust von der Seele geschossen. FC-Coach Jens Selter: „Personell laufen wir auf der letzten Rille. Jammern bringt aber nichts. Wir wollen im Fünfkampf um die Meisterschaft weiter mitmischen. Bei sieben Punkten Rückstand sind die Chancen aber sehr gering. Daher werden wir die ganze Sache jetzt locker angehen.“

Von den abstiegsgefährdeten Mannschaften hat der TSV Aue-Wingeshausen (3:2 gegen TuS Plettenberg) dreifach gepunktet. Jeweils einen Punkt holten der TuS Warstein (3:3 beim TuS Sundern), SV Schmallenberg/Fredeburg (2:2 gegen die Sportfreunde Birkelbach) und der SuS Langscheid/Enkhausen II (0:0 bei Werdohl II).

Die sechste Niederlage in Folge hat der FC Nuhnetal gegen den BC Eslohe kassiert. Dadurch sind die FC-Kicker auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht.

Auch der SV Dorlar/Sellinghausen steckt nach der 2:4-Niederlage gegen den SV Brilon und nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen weiter im Abstiegssumpf. „Das war ein ganz starker Auftritt des SV Brilon. Wir haben uns aber in der zweiten Halbzeit nach besten Kräften gewehrt. Das ist positiv zu sehen. Wir müssen die Punkte gegen andere Mannschaften holen“, lautete das Fazit von Dorlars Trainer Markus Grobbel.

Der SV Schmallenberg/Fredeburg war nach dem 2:2 gegen die SF Birkelbach nicht unzufrieden. SV-Trainer Mike Kleinsorge: „Dieses Unentschieden gegen den Titelaspiranten aus Birkelbach war für die Moral meiner Mannschaft unheimlich wichtig. Ein Sieg wäre natürlich noch schöner gewesen.“

Der SuS Langscheid/Enkhausen II ist im Duell der Reservemannschaften bei Schlusslicht FSV Werdohl II nicht über ein 0:0 hinausgekommen. „Werdohl II hat gegenüber der Hinrunde an Qualität gewonnen. Mir fehlten allerdings auch zehn Spieler. Das kann man nicht so einfach auffangen. Wir haben aber auch nicht so dynamisch gespielt wie zuletzt gegen den TuS Sundern“, berichtete SuS-Trainer John Braun.