Angstgegner Sundern kommt nach Eslohe

Sauerland..  Fünf Top-Teams, fünf Heimspiele. Das Spitzen-Quintett der Fußball-Bezirksliga 4 kann am vierten Rückrundenspieltag jeweils im heimischen Stadion Punkte im Kampf um den Aufstieg sammeln.

Die schwerste Aufgabe hat der Tabellenzweite BC Eslohe, der den TuS Sundern (6. Platz) erwartet. Eslohe hat die drei vergangenen Punktspiele gewonnen und ist bis auf einen Zähler an Spitzenreiter SF Birkelbach herangerückt.

Der TuS Sundern, der in der Fremde erst einmal verloren hat und zwar bei Spitzenreiter SF Birkelbach, ist ein wenig der Angstgegner des BC Eslohe: Im neuen Jahrtausend hat die TuS-Elf von den bisherigen sieben Spielen fünf gewonnen. Lediglich im Hinspiel (2:1) und in der vergangenen Serie (3:2) ging Eslohe als Sieger vom Platz. „Ich freue mich auf das Spiel, denn der TuS Sundern ist wie wir offensiv ausgerichtet. Der Ausgang der Partie ist daher völlig offen“, sagt Eslohes Trainer Carsten Krämer.

Abzuwarten bleibt, wie Tabellenführer SF Birkelbach die erste Auswärtsniederlage bei der Reserve des SuS Langscheid/Enkhausen verkraftet hat. Mit dem Tabellenvorletzten TuS Warstein kommt eine Mannschaft nach Birkelbach, die jetzt nach Brilon und Eslohe den dritten Titel-Aspiranten vor der Brust hat. Vielleicht gelingt den Bierstädtern trotzdem wie im Hinspiel beim 1:1 eine Überraschung.

Der Tabellendritte FC Arpe/Wormbach bekommt es mit SuS Langscheid/Enkhausen II zu tun, der in der Rückrunde bisher nur gegen die Top-Teams gespielt hat. Gegen Brilon und Eslohe gab es jeweils eine knappe Niederlage. Zuletzt gegen Birkelbach gab es dann den 4:1-Sieg. Gelingt der Elf von Trainer John Braun der nächste Husarenstreich, zumal der FC Arpe/Wormbach von den Spitzenteams daheim die schlechteste Bilanz hat (4 S., 3 U., 1 N.).

Duo liegt auf der Lauer

Der FC Kirchhundem (noch kein Heimspiel verloren) und SV Brilon (hat an der Jakobuslinde 19 von 24 Punkten geholt) liegen jeweils mit vier Punkten Rückstand auf Tabellenführer Birkelbach auf der Lauer. Kirchhundem und Brilon erwarten den TSV Aue-Wingeshausen (auswärts sechs Punkte) bzw. FSV Werdohl II (noch sieglos) . „Gegen solche Mannschaften wie Werdohl II müssen wir über den Kampf und Einsatz ins Spiel kommen. Gerade diese Spiele können schnell in die andere Richtung laufen“, sagt SVB-Coach „Schorsch“ Niglis.

HSK-Trio braucht Punkte

Punkte im Kampf um den den Klassenerhalt werden in Plettenberg (gegen den SV Schmallenberg/Fredeburg) und Allagen (gegen SV Dorlar/Sellinghausen) vergeben. Schmallenberg und Dorlar rechnen sich Chancen aus, denn GW Allagen hat im Waldstadion erst elf Punkte geholt und Plettenberg zu Hause mit drei Niederlagen und drei Unentschieden ebenfalls nicht gerade die beste Bilanz.

Auch für den FC Nuhnetal ist es an der Zeit, nach zwei Niederlagen in Serie wieder zu punkten. Der Abstand auf den ersten Abstiegsplatz beträgt nur drei Punkte. Gegner TuS Langenholthausen ist allerdings seit fünf Spielen ohne Niederlage (3 S., 2 U.).