Alles-oder-Nichts-Spiel in der Küppelkampfbahn

Freienohl/Bruchhausen..  In der Arnsberger Fußball-A-Kreisliga findet am Sonntag, 29. März, das Top-Spiel zwischen Spitzenreiter TuRa Freienohl (48 Punkte) und dem Tabellenzweiten TuS Bruchhausen (44 Punkte) statt. Anstoß ist um 15 Uhr in der Küppelkampfbahn. Im Hinspiel gab es ein 2:2-Unentschieden. Die Sauerlandsportredaktion sprach vor dem Schlagerspiel mit Jörg Fischer, Trainer des TuRa Freienohl, und Freddy Quebbemann, Coach des TuS Bruchhausen.

Welchen Stellenwert hat das Spiel?

Jörg Fischer: Die Partie gegen Bruchhausen hat den gleichen Stellenwert wie jede andere Partie. Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel.

Freddy Quebbemann: Für uns ist es ein Alles-oder-Nichts-Spiel. Wir müssen gewinnen und werden in Freienohl volle Pulle spielen.

Kann am Sonntag eine Vorentscheidung im Titelrennen fallen?

Jörg Fischer: Eine Vorentschdeidung fällt meiner Meinung nach nicht. Wir können mit einem Sieg einen großen Schritt in die richtige Richtung machen. Zudem würden wir unsere Ausgangslage weiter verbessern. Wir hätten dann bei noch neun Spielen sieben Punkte Vorsprung.

Freddy Quebbemann: Gewinnt TuRa Freienohl ist die Meisterschaft entschieden. Freienohl hätte dann sieben Punkte Vorsprung. Da brennt dann nichts mehr an.

Wird es ein Duell auf Augenhöhe, oder gibt es einen Favoriten?

Jörg Fischer: Beide Mannschaften haben sehr gute Serien vorzuweisen. Wir haben neun Siege in Folge eingefahren und Bruchhausen ist seit sieben Monaten auswärts ungeschlagen. Für mich wird die Tagesform den Ausschlag geben.

Freddy Quebbemann: Der Tabellenführer ist immer Favorit. Freienohl hat zudem ein Heimspiel und den damit verbundenen Vorteil, dass die Partie entweder auf Rasen oder Asche ausgetragen wird. Zudem stellt TuRa die beste Defensive der Liga. Nur 14 Gegentore in 20 Spielen sind schon meisterlich.

Gibt es Personalsorgen vor dem Top-Spiel?

Jörg Fischer: Bei uns ist noch der Einsatz von Sebastian Bergknecht fraglich. Er hat sich beim 1:0-Sieg bei Sundern II verletzt. Wir müssen schauen, ob er rechtzeitig fit wird. Wieder zum Kader stoßen nach drei Wochen Verletzungspause Raphael Müller und Rudolf Hübert.

Freddy Quebbemann: Kevin Norek hat am 31. März eine Kieferoperation. Sein Einsatz ist auf jeden Fall fraglich. Ansonsten fehlen die Langzeitverletzten Stephen Hoffmann, Niklas Messler und Marvin Weber.