Zweikampf um die Meisterschaft voll entbrannt

Altkreis..  Der Spielbetrieb in der Kreisliga A Hochsauerland Ost, die im neuen Jahrtausend nach der Saison 2006/07 zum 2. Mal mit 17 Mannschaften besetzt ist, ist im abgelaufenen Halbjahr fast reibungslos über die Bühne gegangen. Staffelleiter Karlheinz Stuhlmann hatte bis zum 7. Dezember 18 Spieltage angesetzt. Davon sind nur fünf Spiele nachzuholen. „Wir haben keine Terminnot. Daher werde ich die Spiele auch erst nach der Umstellung auf die Sommerzeit im April ansetzen“, berichtet Staffelleiter Karlheinz Stuhlmann. Mit dem normalen Spielbetrieb geht es am 1. März weiter. Saisonauskehr ist der 14. Juni, so spät wie noch nie.

Wintermeister ist die SG Altenbüren/Scharfenberg, die fünf Punkte Vorsprung auf den ärgsten Rivalen TSV Bigge-Olsberg hat. Die Meisterschaft wird vermutlich zwischen diesen beiden Mannschaften entschieden. Lange sah es so aus, als könnten auch noch der SV Obermarsberg, VfL Giershagen und Azadi Spor mitmischen. Vor der Winterpause ließ das Trio aber unnötige Punkte. So der Tabellendritte SV Obermarsberg, der von den letzten fünf Spielen nur gegen den VfB Marsberg gewann. Vier unnötige Punkte wurden auf der Eresburg gegen die beiden Abstiegskandidaten BV Alme (2:2) und Hoppecketal/Padberg (1:1) gelassen.

Der VfL Giershagen holte aus den letzten beiden Spielen gegen Bigge-Olsberg (2:3) und Medebach (1:1) auch nur einen Punkt und Azadi Spor ließ an der Jakobuslinde zwei Punkte gegen Dreislar (0:0) und drei gegen die SG Altenbüren/Scharfenberg (0:2) liegen.

Hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind die drei Bezirksligaabsteiger. Die beste Platzierung nimmt noch der TuS Medebach ein, der nach einem schlechten Start mit nur einem Punkt aus drei Spielen danach mit acht Spielen ohne Niederlage (6 S., 2 U.) wieder in die Erfolgsspur gefunden hat. Von den letzten fünf Spielen wurde aber nur noch gegen Azadi Spor gewonnen.

Der VfB Marsberg befindet sich auch im Niemandsland der Tabelle. Während es im Diemelstadion recht gut läuft (5 s., 2 U.), lassen die Ergebnisse in der Fremde zu wünschen übrig (2 S., 3 U., 5 N.). „Es war bei uns nach dem Abstieg alles nicht so einfach. Ich bin mit meiner Bilanz mit 14 Punkten aus acht Spielen aber zufrieden. Mein Fokus liegt aber bereits auf der neuen Saison. Daran arbeiten wir auf Hochtouren“, berichtet Paul Bender, der am 12. Oktober die Nachfolge von Manfred Geppert angetreten hatte.

Unter ferner Liefen befindet sich auch der SV Oberschledorn/Grafschaft, der ordentlich begann, dann aber in ein tiefes Loch fiel. Aus acht Spielen wurden nur zwei Punkte geholt. Erst in den beiden letzten Spielen gegen die Abstiegskandidaten Alme und Hoppecketal/Padberg wurde der Grundstein für einen gesicherten Mittelfeldplatz gelegt.

Im Tabellenkeller haben Aufsteiger TuS Madfeld und die SG Hoppecketal/Padberg ganz schlechte Karten. Beide müssen schon eine Serie hinlegen, um das Unmögliche noch möglich zu machen. Auch für den BV Alme sieht es nicht gut aus. Fünf Punkte beträgt der Abstand auf den zunächst rettenden 14. Tabellenplatz, den der FC Dreislar einnimmt. Die vor dem Quartett platzierten Mannschaften (Züschen, Winterberg und Hilletal) haben schon einen deutlichen Vorsprung.