Thülener Damen erobern Platz zwei zurück

Thülen..  Die Fußballdamen des SV Thülen haben das Spitzenspiel gegen den Westfalenliga-Absteiger Herforder SV II deutlich mit 5:1 (2:0) gewonnen und damit den zweiten Tabellenplatz zurückerobert. Die Reserve aus Herford, dessen erste Mannschaft in der 2. Bundesliga Nord, spielt, hat jetzt zwei Punkte Rückstand auf den SVT. Die Tabelle wird weiterhin vom SV Kutenhausen/Todtenhausen angeführt.

Dirk Ebbesmeier hatte mit 16 einsatzbereiten Spielerinnen bei der Startformation wieder die Qual der Wahl. Der Coach vertraute aber der momentan sehr gut eingespielten Truppe, die gegenüber der Partie beim Tabellenführer vor Wochenfrist nur auf der Torwartposition verändert wurde. Stammtorfrau Nadine Tontara war wieder einsatzbereit.

Wie schon im Spitzenspiel beim SV Kutenhausen/Todtenhausen zeigten die Thülener Damen eine tolle Leistung, mit der sie bestätigten, dass sie zurecht an der Tabellenspitze mitmischen. Die Gastgeber erwischten einen Auftakt nach Maß. Sie nahmen sofort das Heft in die Hand und wollten dem Gegner gleich zeigen, wer die Punkte an diesem Spieltag behalten sollte. Bereits in der 8. Minute klingelte es zum ersten Mal im Tor der Roten aus Herford. Nach einem Eckstoß von Anna Hammerschmidt konnte Angreiferin Christin Heise den Ball erfolgreich im gegnerischen Kasten unterbringen. Nur kurze Zeit später hätte Toptorjägerin Laura Vorderwülbecke auf 2:0 erhöhen können. Ihr Schuss sprang jedoch von der Unterkante der Querlatte wieder ins Feld zurück. In der Folgezeit ließen die schwarz-weiß gekleideten SVT-Damen Ball und Gegner laufen. Acht Minuten vor der Pause legte Anna Hammerschmidt den zweiten Treffer nach.

Probleme nach dem Seitenwechsel

Nach dem Seitenwechsel agierten die SVT-Damen nicht mehr so souverän wie im ersten Durchgang. Durch viele Abspielfehler und Unkonzentriertheiten kam der Gegner wieder in die Partie zurück und erzielte den Anschlusstreffer. Das Spiel wurde dann in den letzten zehn Minuten entschieden. Trainer Dirk Ebbesmeier bewies mit den Einwechselungen der beiden Juniorinnen Jana Schira und Maja Waßmann ein goldenes Händchen. Die beiden Offensivkräfte sorgten für ordentlich Betrieb und brachten die Herforder Abwehr in Bedrängnis. Die 17-jährige Jana Schira belohnte sich mit einem Doppelpack (80./89.) für ihre guten Leistungen in den letzten Wochen selbst und in der Nachspielzeit setzte Maja Waßmann den Schlusspunkt.

Trainer Dirk Ebbesmeier war nach dem Spiel sehr zufrieden. „Ein dickes Lob an alle für die tolle geschlossene Teamleistung. Die Mannschaft hat eine bemerkenswerte Reaktion auf die Niederlage beim Spitzenreiter SV Kutenhausen/Todtenhausen am vergangenen Wochenende gezeigt. Wir haben schnell wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden.“