Starke Abwehr ist die Basis für den RWE-Erfolg

Altkreis..  Den bereits fünften Auswärtssieg hat RW Erlinghausen beim Aufsteiger SV Attendorn mit 1:0 (0:0) eingefahren. Dadurch haben sich die Rot-Weißen auf den dritten Platz der Auswärtstabelle verbessert. Das entscheidende Tor erzielte Pascal Raulf, der damit sein Torkonto auf neun erhöhte.

Moritz Wilke erstmals in der Startelf

Die Reise in den Fußballkreis Olpe hatte RWE mit einer Rumpfmannschaft angetreten. Da Daniel Berlinski, Ümral Bahceci und James Ndubueze alle gelbgesperrt waren, saßen mit Teammanager Olcay Eryegin, der in den letzten Minuten noch zum Einsatz kam und eine gute Chance zum 2:0 vergab, und Dirk Knaack nur zwei Altherrenspieler auf der Bank. Erstmals von Anfang an stand Moritz Wilk auf dem Platz. Der Nachwuchsspieler erledigte seine Aufgabe auf der linken Seite zufriedenstellend. Verlass war auch wieder auf Torhüter Benedikt Müller, der nach dem Wechsel einige Male gut reagierte und zum siebten Mal keinen Gegentreffer kassierte.

Die Begegnung hatte über weite Strecken kein Landesliganiveau. Es wurde gerade vom SV Attendorn viel mit langen Bällen operiert. Torchancen gab es erst nach dem Wechsel. In der Schlussphase, wo die Gäste nach Kontern drei Riesenchancen hatten, hätten sie das Spiel schon vorzeitig entscheiden können. So mussten sie bis zum Schluss um den Sieg zittern.

„Spielerisch war das gar nichts. Das war uns aber auch schon vorher klar, da bei uns die Kreativabteilung fehlte“, stellte Olcay Eryegin treffend fest.

Der Teammanager war über den Sieg natürlich dennoch hocherfreut. „Wir wollten aufgrund der personellen Situation einen Punkt mitnehmen. Dass es am Ende drei waren, ist umso schöner. Gegen den Tabellendritten Finnentrop werden wir am kommenden Sonntag wieder eine andere, vor allem spielstarke, Mannschaft präsentieren.“

Bezirksliga

In der Bezirksliga hat der SV Brilon auf die Niederlage gegen das Schlusslicht Werdohl beim 3:2-Sieg in Schmallenberg die richtige Antwort gegeben. Mit dem sechsten Auswärtssieg haben die Schwarz-Weißen bei sechs Punkten Rückstand auf den neuen Spitzenreiter BC Eslohe ihre minimale Chance auf die Meisterschaft noch gewahrt.

„Der Niederlage in der vergangenen Woche brauchen wir nicht mehr hinterher zu heulen. Ich freue mich, dass wir in Schmallenberg gewonnen haben. Wir hatten den Gegner jederzeit im Griff und hätten frühzeitig das 4:1 machen können. Durch einen unberechtigten Elfmeter kamen wir in den letzten Minuten noch ein wenig unter Druck. Am verdienten Sieg gibt es aber nichts zu deuteln“, so das Fazit von SVB-Trainer „Schorsch“ Niglis.

Den FC Nuhnetal hingegen plagen arge Sorgen. Gegen den TuS Plettenberg gab es beim 1:4 die vierte Niederlage in Folge. Trainer Arno Deimel sah ein Spiel auf schwachem Niveau. „Das Ergebnis hätte auch anders lauten können. Beim Stande von 1:1 haben wir zwei Top-Torchancen. Beide wurden aber überhastet vergeben. Dann haben wir im Abwehrverhalten mal wieder anfängerhafte I-Männchen-Fehler gemacht, die einem in der Bezirksliga einfach nicht passieren dürfen. So standen wir wieder mit leeren Händen da.“

HSK-Kreisliga A Ost

In der HSK-Kreisliga A Ost war von den Spitzenmannschaften nur der TSV Bigge-Olsberg im Einsatz, der mit 4:2 in Dreislar siegreich war und damit den Vorsprung auf die beiden Verfolger auf vier Zähler ausgebaut hat. Aber: Der Tabellenzweite TuS Medebach hat aber noch ein Spiel und der Drittplatzierte SG Altenbüren/Scharfenberg sogar noch drei Spiele in der Hinterhand. Somit sind die Strunzertaler auf fremde Hilfe angewiesen. „Mich ärgern die beiden Gegentore, die wir zugelassen haben. Der Rasen ließ allerdings auch kein technisch gutes Spiel zu. Wir haben drei Punkte mitgenommen. Das war wichtig“, so TSV-Trainer Dieter Möller nach dem Sieg im WP-Gespräch.